Lasertechnologie anwendungsnah: LZH auf der Hannover Messe 2026

Die Grundlage für zukünftige sichere Kommunikation: Das System zum sicheren Austausch von Quantenschlüsseln zeigt das LZH zusammen mit dem Exzellenzcluster PhoenixD auf dem Stand B56 in Halle 11. (Foto: Sonja Smalian, PhoenixD.)

Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) präsentiert auf der Hannover Messe 2026 gemeinsam mit dem Exzellenzcluster PhoenixD (Halle 11, B56) und Niedersachsen ADDITIV (Halle 15, A14) vielfältige Anwendungen und Angebote aus Lasertechnologie und Additiver Fertigung.

Laserbasierte Entschärfung von Munition unter Wasser

Keine sichtbaren Auswirkungen – bei Entschärfungsversuchen mit dem vom LZH entwickelten Low-Order-Verfahren blieb die Explosion in 5 Metern Wassertiefe unsichtbar. (Foto: LZH)

Rund 1,6 Millionen Tonnen Munition aus den Weltkriegen liegen in Nord- und Ostsee. Die Hüllen korrodieren fortwährend, wodurch zum einen toxische Substanzen ins Meer gelangen und zum anderen die Detonationsgefahr steigt. 

LZH entwickelt 3D-Druck für Stahlstrukturen im Meer

Wissenschaftler:innen des LZH wollen im Projekt Rolaki ein KI-gestütztes System zur Reparatur Unterwasser entwickeln. (Foto: LZH)

Im Forschungsprojekt „RoLaKI" will das LZH zusammen mit zwei Partnern roboter- und laserbasierten 3D-Druck für die Unterwasser-Reparatur entwickeln. Künstliche Intelligenz soll dabei helfen, beschädigte Stahlstrukturen nachhaltig und ressourceneffizient zu reparieren. 

Bio-basierte Graphen-Schäume für industrielle Anwendungen

Im Projekt Bio.3DGREEN wollen die Wissenschaftler:innen mit einer neuartigen Materialpaste Graphenschäume erzeugen. (Foto: generiert mit ChatGPT)

Im EU-Projekt Bio.3DGREEN entwickeln 14 Partner unter der Koordination des LZH Graphen-Schäume aus nachwachsenden Rohstoffen. Sie wollen damit eine nachhaltige Alternative zu konventionellen Dämpfungs- und Leichtbaumaterialien für Automobilbau, Luftfahrt und Schifffahrt schaffen. Das LZH entwirft dafür einen 3D-Druck-Versuchsstand und erarbeitet den dazugehörigen additiven Prozess.

Treibhausgas aus dem All überwachen mit Laser-Technologie

Laseraufbau

Mithilfe eines hybriden Ansatzes wollen Forschende des LZH im Rahmen des EU-Projekts HALLOA ein robustes Lasersystem für die Überwachung von Treibhausgasen aus dem Weltraum entwickeln. Ziel des Projekts ist es, präzise Daten für ein besseres Klimaverständnis zu liefern und gleichzeitig Europas technologische Eigenständigkeit zu stärken. 

Innovative Additive Fertigung: Das LZH auf der formnext 2025 in Frankfurt

Metallvase mit LZH-Schriftzug

Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) präsentiert sich auf der formnext 2025 in Frankfurt als führender Forschungspartner für die Additive Fertigung. Vom 18. bis 21. November zeigt das LZH am Gemeinschaftsstand der Bundesländer Bremen und Hessen (Halle 12.0, Stand C22) neue Technologien und spannende Anwendungsbeispiele.

Lichtbasierte Unkrautbekämpfung: LZH auf der Agritechnica 2025

Werbebanner Agritechnica

Das LZH zeigt auf der Agritechnica 2025 am Gemeinschaftsstand des Agrotech Valley Forum e. V. (Halle 24, Stand A08) eine vielversprechende Lösung für nachhaltige Landwirtschaft: Ein Lasermodul zur präzisen und chemiefreien Unkrautbekämpfung. 

LZH als Themengeber auf Expo 2025 Osaka im Deutschen Pavillon

Circular Farming

Wie Lasertechnologie und Künstliche Intelligenz die Landwirtschaft verändern können, erleben Besucher:innen der Expo 2025 in Osaka am Beispiel der Unkrautbekämpfung – interaktiv und anschaulich. Ein Exponat unter Mitwirkung des Laser Zentrum Hannover e. V. (LZH) ist Teil des Themenbereichs „Circular Farming“ im Deutschen Pavillon.

Exzellenz durch Licht: Photonik-Cluster gehen in 2. Runde

photonisches Bauelement

Die beiden Exzellenzcluster PhoenixD und Quantum Frontiers der Leibniz Universität Hannover (LUH) erhalten für weitere sieben Jahre Förderung der DFG – das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) ist an beiden maßgeblich beteiligt.

EU stärkt lichtbasierte Technologien in Unternehmen

Photonhub

Die EU investiert weiter in den PhotonHub - die zentrale Innovationsfabrik für Photonik. Hier erhalten Unternehmen Unterstützung, um ihre Produkte durch optische Technologien intelligenter und leistungsfähiger zu machen.

Hannover Messe 2025: LZH zeigt Forschung zu Wasserstoffproduktion und KI in der Photonik

3D-gedrucktes Bauteil

Das LZH präsentiert gemeinsam mit der Jade Hochschule vom 31. März bis 4. April 2025 auf der Hannover Messe ihre Forschung zur Wasserstofferzeugung auf dem Gemeinschaftsstand des Landes Niedersachsen in Halle 2 Stand A10. In Halle 16 am Stand F11 gibt das LZH mit Niedersachsen ADDITIV Einblicke in die Additive Fertigung und KI in der Photonik. 

Innovative Tiefsee-Analytik schont Umwelt: Die Doppelpuls-LIBS-Technologie

Tauchroboter untersucht Meeresboden

Auf dem Grund des Meeres lagern seltene Metalle. Diese werden für moderne Technologien benötigt, sind bisher aber schwer zu entdecken. Das Laser-induzierte Plasmaspektroskopie-System vom LZH und Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e. V. bietet eine neue umweltschonende Analyse in der Tiefsee.

Grünen Wasserstoff mit laserbasierter Additiver Fertigung erzeugen

Grünen Wasserstoff mit laserbasierter Additiver Fertigung erzeugen

Emissionsfreie Energiequellen sind die Zukunft, um diese zu erreichen, muss jedoch der Verbrennungsprozess verbessert werden. In einem neuen Projekt arbeitet das LZH daher zusammen mit drei niedersächsischen Partnern an neuartigen additiv gefertigten Versorgungskomponenten. 

Laser für mehr Nachhaltigkeit: LZH zeigt Innovationen auf der Hannover Messe

Laser unter Wasser

Ob Schiffsreinigung unter Wasser, Mikrostrukturierung von Skiern oder Additive Fertigung: Das LZH zeigt vom 22. bis zum 26. April 2024 auf der Hannover Messe, wie vielfältig man den Laser für mehr Nachhaltigkeit einsetzen kann. Das LZH präsentiert sich auch dieses Jahr wieder auf dem Gemeinschaftsstand des Landes Niedersachsen in Halle 2, Stand A10.

Neue Impulse für eine nachhaltigere Produktion

Innovationstag

Wie Unternehmen die Herausforderungen der Produktion jetzt schon angehen und welche Impulse dabei die industrienahe Forschung setzt erfuhren knapp 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem Innovationstag von NiedersachsenMetall und LZH.

Light for Innovation: Das LZH auf der LASER World of PHOTONICS 2023

Smarte Optik

Das LZH zeigt auf der LASER World of PHOTONICS vom 27. bis zum 30. Juni 2023 in Halle B3 auf Stand 210 Innovationen aus der Lasertechnologie. Im Fokus: hochspezialisierte Laser und Laserkomponenten sowie individuelle Komplettlösungen für die Lasermaterialbearbeitung.

NBank, Leibniz Universität Hannover, LZH und X4B kooperieren bei EEN Niedersachsen

Imagebild des Enterprise Europe Network Niedersachsen mit den Logos der Partner.

Das „Enterprise Europe Network“ (EEN) ist das weltweit größte Netzwerk für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und ein wichtiges Instrument der europäischen Mittelstandsförderung. Es besteht aus mehr als 600 wirtschaftsnahen Mitgliedsorganisationen in Europa und weltweit. Zur neuen Programmperiode ergänzen das LZH und die X4B Serviceagentur das Konsortium.

Bakteriellen Befall schnell, berührungslos und markerfrei erkennen

WIssenschaftlerin legt eine Probe in ein Mikroskop ein.

Mit einem multimodalen Mikroskop will das LZH zusammen mit drei Partnern im Verbundprojekt PriMe die Erkennung von bakteriellem Befall über eine schnelle, markerfreie und berührungslose Bildgebung möglich machen. Damit ließe sich die Charakterisierung und Klassifizierung von Biofilmen maßgeblich beschleunigen.

LZH und Beneq: Erfolgreiche Kooperation für ultraschnelle ALD-Beschichtungen

Picture of C2R System developed by Beneq in cooperation with LZH.

Schnelligkeit, hohe Uniformität und hervorragende Beschichtungsqualität – diese Eigenschaften gelten nicht nur für Verfahren der physikalischen Gasphasenabscheidung, sondern auch für die ALD-Technologie. Beneq und das LZH haben gemeinsam eine Spatial ALD-Anlage entwickelt, mit der sich komplex geformte Optiken in bisher unerreichter Geschwindigkeit beschichten lassen.

Lebensmittelbetrug aufdecken – Lichtquanten sei Dank

Wafer der AMO GmbH in einem Halter (Foto: AMO)

Beim Einkaufen im Supermarkt müssen sich Konsument:innen auf die Lebensmittel-Kennzeichnung verlassen können. Aber ist die immer korrekt? Im Verbund-Projekt QSPEC will das LZH gemeinsam mit Partnern ein neues Analyseverfahren entwickeln, das quantenmechanische Effekte nutzt, um Lebensmittel kostengünstiger auf Inhalt und Herkunft zu prüfen.