Verena Wippo neue Abteilungsleiterin am LZH
Verena Wippo kennt das LZH aus langjähriger Erfahrung: Bereits von 2011 bis 2024 war sie an der hannoverschen Forschungseinrichtung tätig. Von 2019 bis 2024 leitete sie die Gruppe Verbundwerkstoffe, damals in der Abteilung Produktions- und Systemtechnik, die heute Teil der Abteilung Nachhaltige Produktion ist. Anschließend war sie von 2024 bis Juni 2026 bei der Robert Bosch GmbH im Bereich Laserschweißen tätig.
„Wir freuen uns sehr, dass wir Verena Wippo wieder als Führungskraft für das LZH gewinnen konnten“, sagt Prof. Dr.-Ing. Stefan Kaierle, Geschäftsführender Vorstand am LZH. „Sie verbindet langjährige Erfahrung in der anwendungsnahen Forschung mit aktueller Industrieexpertise. Damit ist sie hervorragend für die Leitung der Abteilung ‚Nachhaltige Produktion‘ aufgestellt.“
Die Abteilung „Nachhaltige Produktion“ entwickelt laserbasierte Lösungen, um Fertigungsprozesse ressourceneffizienter, flexibler und umweltverträglicher zu gestalten.
„Im Namen des Geschäftsführenden Vorstands möchte ich auch Dr.-Ing. Peter Jäschke für die vielen Jahre am LZH danken,“ fügt Stefan Kaierle hinzu. „Er hat erst seine Gruppe und dann die Abteilung mit viel Engagement und Fachkompetenz geleitet. Wir freuen uns, dass wir die erfolgreiche Zusammenarbeit in seiner neuen Position bei der LZH Laser Akademie fortsetzen.“
Dr.-Ing. Peter Jäschke ist nach 27 Jahren in Forschung und Entwicklung am LZH in die Geschäftsführung der LZH Laser Akademie GmbH gewechselt, die er zum Juli 2026 übernommen hat. Die Akademie ist seit 2003 als professioneller Dienstleister für Weiterbildung in den optischen Technologien tätig und bietet ihren Kundinnen und Kunden ein breites Spektrum an Qualifizierungsangeboten – von Grundlagenseminaren bis zu spezialisierten Fachkursen. Sie ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft des LZH.
Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)
Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen fast 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.
Das LZH bietet mit seinen Anwendungen der smarten Photonik Lösungen zu gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen. Dabei arbeiten Naturwissenschaftler:innen und Ingenieur:innen interdisziplinär zusammen entlang der Prozesskette: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme oder für Quantentechnologien bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizin- und Agrartechnik oder für den Leichtbau im Automobilsektor. 18 erfolgreiche Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie – und nutzt Licht für Innovation.