Geschichte des LZH von 1986 bis 2020

2020

Auf dem Weg zur Siedlung auf dem Mond: Dem LZH und der TU Braunschweig gelingt es, den Mondstaub Regolith im Einstein-Elevator und Mondgravitation zu schmelzen und daraus Kugeln zu "drucken".

2018

Die Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (LUH) und die Technische Universität Braunschweig beantragen erfolgreich die Excellenzcluster PhoenixD und QuantumFrontiers. Das LZH arbeitet in diesen Forschungsverbünden mit daran, die Optik und Messtechnik zu revolutionieren.

2016

Meilenstein in der Physik: Gravitationswellen werden mit einem Lasersystem vom LZH detektiert. Ein internationales Team aus Forschern der LIGO Scientific Collaboration (LSC), des Albert-Einstein-Instituts (AEI) Hannover und vielen weiteren Institutionen beweist damit Albert Einsteins Theorie der Allgemeinen Relativität.

2013

Mit der "Scanning Laser Optical Tomography (Slot)" meldet das LZH ein neuartiges Bildgebungsverfahren zum Patent an. SLOT ist eine schnelle Methode zur Abbildung von biologischem Gewebe in hoher 3D-Auflösung. Im Herbst startet ein Verbundprojekt mit dem Ziel, SLOT für das Monitoring von 3D-Zellkulturen aus pluripotenten Stammzellen zu qualifizieren.

2010

Das LZH entwickelt einen MSG-Hybridschweißprozess für hoch- und höherfeste Stähle sowie Aluminiumwerkstoffe. Mit diesem Verfahren wird die Schweißgeschwindigkeit bei gleich bleibender Einschweißtiefe und höherer Schweißnahtqualität um bis zu 100% gesteigert.

2007

Nach REBIRTH in 2006 wird auch der Exzellenzcluster QUEST bewilligt. Als eines von wenigen Instituten ist das LZH an zwei Exzellenzcluster beteiligt. Erste F&E-Arbeiten zu kohlenstofffaserverstärkten Verbundwerkstoffen (CFK) beginnen.

2002

Das LZH erklärt die Erforschung der Biophotonik zu einem strategischen Ziel. LZH-Wissenschaftler führen die Laser-in-situ-Keratomileusis (LASIK) erstmals erfolgreich in vivo mit einem Femtosekundenlaser durch. Dieses Verfahren kommt heute als "LASIK ohne Skalpell" zum Einsatz.

1997

Das Institutsgebäude wird durch einen Erweiterungsbau vergrößert. Erste F&E-Arbeiten zum Laserfügen von Leichtbaustrukturen (tailored blanks) werden aufgenommen.

1995

Start des EUREKA-Verbundprojekts CHOCLAB. National ist das LZH Koordinator für den Bereich "Charakterisierung optischer Komponenten". Die Ergebnisse fließen in Normen für Messverfahren zur Charakterisierung von Laserstrahlung und-  komponenten ein. Bis heute engagiert sich das LZH in nationalen und internationalen Normungsgremien.

1992

Das neue Institutsgebäude in der Hollerithallee wird eingeweiht. Die LZH-Forscher nehmen erste F&E-Arbeiten zu diodengepumpten Festkörperlasern auf.

1986

Das LZH wird aus den Instituten für Quantenoptik (IQ), Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (IFW) sowie Werkstoffkunde (IW) der Leibniz Universität Hannover unter der Schirmherrschaft des niedersächsischen Wirtschaftsministerium gegründet.

Schon bald wir klar: Die hannoversche Laserforschung benötigt ein eigenes Gebäude und die Planungen für den Bau in Hannover Marienwerder beginnen.