Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) ist eine der führenden Institutionen auf dem Gebiet der angewandten Laserforschung. Mit ca. 250 Beschäftigten werden Grundlagenforschung, angewandte Forschung und industrielle Entwicklungen realisiert. Die Abteilung Kommunikation sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n
Projektarbeit / Studienarbeit im Bereich Laser-Unkrautbehandlung (m/w/d)
Fachrichtung: Mechatronik, Robotik, Informatik (oder vergleichbar)
(Stellen-ID: 73331)
Die Abteilung für Lebenswissenschaften am LZH erforscht in interdisziplinären Projekten Anwendungen von Laser- und Optiktechnologien im Bereich der Biomedizintechnik und der Lebensmittelproduktion. Ein Teil unserer Abteilung widmet sich der automatisierten Steuerung und Überwachung von Laserprozessen zur Unkrautbekämpfung, beispielsweise durch laserbasierte Unkrautbehandlung zur Förderung nachhaltiger Alternativen zu Herbiziden. Zur Unkrautidentifizierung setzen wir Techniken des maschinellen Lernens ein. Die Arbeit unseres Teams umfasst das gesamte Spektrum von der Konzeption und Entwicklung über den Bau experimenteller Prototypen bis hin zur Durchführung von Praxistests unter realen Umgebungsbedingungen.
Schwerpunkte Ihrer Arbeit sind:
- Entwicklung von KI-Anwendungen auf Edge-Devices (Nvidia Jetson, Raspberry Pi, etc.)
- Implementierung und Integration von Echtzeit-Algorithmen für robotische Anwendungen
- Einbindung und Verarbeitung von Sensordaten aus modernen Sensorsystemen wie 3D-Kameras, LiDAR-Sensoren und weiteren Peripheriegeräten
- Entwicklung von Schnittstellen zur Ansteuerung elektrischer Komponenten und Hardwaremodule
- Arbeiten mit Robotik-Frameworks wie ROS2 zur Systemintegration, Kommunikation und Steuerung
- Nutzung containerbasierter Entwicklungsumgebungen (z.B. Docker)
- Durchführung von Tests, Messungen und Inbetriebnahmen direkt an unseren Robotiksystemen
- Unterstützung bei der Optimierung der optischen Komponenten im Lasersystem
- Optimierung der Systemperformance hinsichtlich Echtzeitfähigkeit, Stabilität und Zuverlässigkeit
- Enge Zusammenarbeit mit unserem Entwicklungs- und Hardwareteam
Einstellungsvoraussetzungen:
- Laufendes Masterstudium im Bereich Informatik, Elektrotechnik, Mechatronik, Robotik oder einer vergleichbaren Fachrichtung
- Grundkenntnisse der Versionskontrolle mit Git vorausgesetzt
- Gute Programmierkenntnisse, idealerweise in Python und/oder C/C++
- Interesse an Embedded-Systemen, künstlicher Intelligenz und Robotik
- Grundverständnis für die Ansteuerung und Integration elektrischer Hardware
- Erfahrung mit Linux-basierten Systemen und ggf. Edge-Computing
- Kenntnisse im Umgang mit Docker und containerisierten Anwendungen wünschenswert
- Erfahrung mit ROS/ROS2 ist von Vorteil
- Grundkenntnisse im Umgang mit Robotiksensorik (z. B. 3D-Kameras, LiDAR oder vergleichbare Sensorsysteme) wünschenswert
- Verständnis für die Integration verschiedener Hard- und Softwarekomponenten
- Bereitschaft, regelmäßig praktische Tests und Integrationen im Labor durchzuführen
Gute Deutsch- und Englischkenntnisse
Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.
Das LZH legt Wert auf die berufliche Gleichstellung der Geschlechter.
Bitte senden Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Stellen-ID 73331 an:
Laser Zentrum Hannover e.V.
Meik Seedorf
Hollerithallee 8
30419 Hannover
Tel.: 0511-2788-373
E-Mail: bewerbung@lzh.de
Hinweis zum Datenschutz bei Bewerbungen und im Bewerbungsverfahren
Das LZH erhebt und verarbeitet die personenbezogenen Daten von Bewerber/Innen zum Zwecke der Abwicklung des Bewerbungsverfahrens. Die Verarbeitung kann auch auf elektronischem Wege erfolgen. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn ein/e Bewerber/In entsprechende Bewerbungsunterlagen auf dem elektronischen Wege einreicht, beispielsweise per E-Mail.
Schließt das LZH einen Anstellungsvertrag mit einem/r Bewerber/In, werden die übermittelten Daten zum Zwecke der Abwicklung des Beschäftigungsverhältnisses unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften gespeichert. Wird vom LZH kein Anstellungsvertrag mit dem/r Bewerber/In geschlossen, so werden die Bewerbungsunterlagen sechs Monate nach Bekanntgabe der Absageentscheidung gelöscht, sofern einer Löschung keine sonstigen berechtigten Interessen des LZH entgegenstehen. Sonstiges berechtigtes Interesse in diesem Sinne ist beispielsweise eine Beweispflicht in einem Verfahren nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG).
Mit der Einsendung einer postalischen oder elektronischen Bewerbung für eine vom LZH ausgeschriebene Stelle oder akademische Arbeit erklärt sich der/die Bewerber/in mit der elektronischen und nicht-elektronischen Verarbeitung seiner/ihrer Daten einverstanden.
Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung unter www.lzh.de/datenschutzhinweise.