Lasertechnologie anwendungsnah: LZH auf der Hannover Messe 2026
Zusammen mit dem Exzellenzcluster PhoenixD präsentiert das LZH Integrierte Photonik auf dem Niedersächsischen Gemeinschaftsstand des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur in Halle 11, Stand B56. Zu sehen wird dort unter anderem eine quantenoptische Lösung für abhörsichere Kommunikation sein. Außerdem ist das LZH zusammen mit dem Projekt Niedersachsen ADDITIV auf dem Gemeinschaftsstand des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Bauen in Halle 15, Stand A14 vertreten. Das LZH wird dort zeigen, wie Unternehmen von der praxisorientierten Forschung am LZH profitieren können. Weiterhin vermittelt Niedersachsen ADDITIV kleinen und mittleren Unternehmen welche Möglichkeiten ihnen Additive Fertigung bietet, zum Beispiel für hochfeste aber leichte Bauteile.
Intelligente optische Systeme für die Anwendung
Gemeinsam mit dem Exzellenzcluster PhoenixD stellt das LZH ein einsatzbereites System zum Quantenschlüsselaustausch vor. Das System nutzt Quantenoptik, um Datentransfer abhörsicher zu machen und die digitale Souveränität zu stärken. PhoenixD zeigt außerdem das optische Testsystem SmartSens, das Smartphones in mobile Analysegeräte verwandeln kann. Beide Entwicklungen folgen der Vision von PhoenixD und dem LZH, kompakte und intelligente optische Systeme für breite Anwendungsfelder zugänglich zu machen.
LZH, der F&E-Partner für Unternehmen
Am Digitalisierungsstand in Halle 15 zeigt das LZH sein umfangreiches Dienstleistungsangebot. Herstellerunabhängig und vertraulich arbeitet das LZH eng mit Unternehmen an Innovationen im Bereich Lasertechnik und Photonik. Besucher:innen bekommen am Stand Einblicke in die Angebote des LZH zu Optischen Schichten, Laserentwicklung und Lasermaterialbearbeitung, wie etwa Laser-Mikrobearbeitung und Fügen von herausfordernden Materialien.
Additive Fertigung für den Mittelstand
Die 3D-Druck-Expert:innen von Niedersachsen ADDITIV zeigen am selben Stand, wie die Additive Fertigung Unternehmen wirtschaftlicher und flexibler macht. Das Team unterstützt niedersächsische Unternehmen praxisnah, unabhängig und unkompliziert bei allen Fragen rund um den industriellen 3D-Druck – von der ersten Idee bis zur konkreten Umsetzung. Dieses Jahr stehen hochfeste, additiv gefertigte Bauteile im Fokus, die konventionell zerspante Metallkomponenten ersetzen können. Durch geschickte Konstruktion und geeignete Werkstoffe lassen sich Kosten senken, Lieferzeiten verkürzen und Werkzeuge einsparen. Anhand von Beispielen aus faserverstärkten Kunststoffen, Spezial-Resinen und filigranen Metallstrukturen erfahren Besucherinnen und Besucher wie mit prozessgerechter Umsetzung das volle Potenzial des 3D-Drucks ausgeschöpft wird.
Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)
Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen fast 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.
Das LZH bietet mit seinen Anwendungen der smarten Photonik Lösungen zu gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen. Dabei arbeiten Naturwissenschaftler:innen und Ingenieur:innen interdisziplinär zusammen entlang der Prozesskette: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme oder für Quantentechnologien bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizin- und Agrartechnik oder für den Leichtbau im Automobilsektor. 18 erfolgreiche Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie – und nutzt Licht für Innovation.