40 Jahre Laser Zentrum Hannover e.V.

Blaue Ballons in Form einer 40
01.09.2026
Pressemitteilung

Von Optiken für die Fusionsforschung bis zu Lasern für die Landwirtschaft, von der Tiefsee bis ins Weltall: Das Laser Zentrum Hannover e.V. feierte am 28. August 2026 sein 40-jähriges Bestehen und gab dabei Einblicke in aktuelle Forschung. Geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft kamen zusammen, um vier Jahrzehnte niedersächsische Laserforschung zu würdigen.

 

Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies eröffnete zusammen mit dem Geschäftsführenden Vorstand des LZH, Prof. Dr. Stefan Kaierle, Prof. Dr. Dietmar Kracht und Lena Bennefeld (v.r.n.l.) die Jubiläumsveranstaltung. (Foto: LZH)
Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies mit dem Geschäftsführenden Vorstand des LZH, Lena Bennefeld, Prof. Dr. Dietmar Kracht, Prof. Dr.-Ing. Stefan Kaierle (v.r.n.l.). (Foto: LZH)

„Das LZH ist eine 40-jährige Erfolgsgeschichte und die wollen wir fortschreiben. Das Forschungsinstitut verbindet in einmaliger Weise Wissenschaft und Wirtschaft. Solche Strukturen brauchen wir, um die Industrie voranzubringen“, betonte Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies die Bedeutung des LZH für den Standort Niedersachsen. „Das LZH hat sich einen hervorragenden internationalen Ruf erarbeitet.“ 

"Das LZH ist eine 40-jährige Erfolgsgeschichte"

Die Geschäftsführung des LZH, drei Personen, stehen zusammen mit dem Ministerpräsidenten.
Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies eröffnete zusammen mit dem Geschäftsführenden Vorstand des LZH, Prof. Dr.-Ing. Stefan Kaierle, Prof. Dr. Dietmar Kracht und Lena Bennefeld (v.r.n.l.) die Jubiläumsveranstaltung. (Foto: LZH)

Die Feierlichkeiten des LZH standen ganz im Zeichen des Austauschs und des Einblicks. Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies eröffnete die Veranstaltung gemeinsam mit dem Geschäftsführenden LZH-Vorstand Lena Bennefeld, Prof. Dr. Dietmar Kracht und Prof. Dr.-Ing. Stefan Kaierle. Im Anschluss präsentierten LZH-Mitarbeiter:innen an 19 Stationen aktuelle Forschungsarbeiten. Die Stationen waren dabei ebenso vielfältig wie die Forschungsthemen des Instituts. Sie reichten von Optikfertigung für die Fusionsforschung über Laserentwicklung für den Weltraum sowie Lasern in der Produktion und Sicherheitsforschung bis hin zu Lasern für den Einsatz unter Wasser sowie im Agrarbereich.

Blick in das Versuchsfeld des LZH mit vielen Menschen an Stationen.
An 19 Stationen im Versuchsfeld und in den Laboren konnten die Gäste Einblicke in aktuelle Forschung am LZH bekommen. (Foto: LZH)


„40 Jahre LZH heißt, 40 Jahre selbstlose Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Lasertechnik. Grundlage für die Erfüllung dieses Auftrags unserer Satzung ist die enge Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Wirtschaft", sagt Prof. Dr. Dietmar Kracht, Sprecher des LZH-Vorstands, und fährt fort: „Wir danken unseren Fördergebern und unseren Partnern für das Vertrauen und den Austausch, die unsere Arbeit erst möglich machen. Ein besonderer Dank gilt Olaf Lies für seine langjährige Unterstützung und dem Land Niedersachsen, vor allem dem Niedersächsischen Wirtschaftsministerium, für die Förderung von Tag eins an."


Vier Jahrzehnte – und 18 erfolgreiche Ausgründungen

Seit seiner Gründung 1986 hat sich das LZH zu einem der führenden Forschungsinstitute für Lasertechnologie in Europa entwickelt. Rund 200 Mitarbeiter:innen forschen heute an Themen, die von der Komponentenentwicklung für Lasersysteme und Quantentechnologien bis hin zu Anwendungen in der Medizintechnik, der Agrartechnik und dem Leichtbau im Automobilsektor reichen. Aus dem Institut sind bislang 18 Unternehmen erfolgreich ausgegründet worden.

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40 Jahre LZH

Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)
Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen fast 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.

Das LZH bietet mit seinen Anwendungen der smarten Photonik Lösungen zu gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen. Dabei arbeiten Naturwissenschaftler:innen und Ingenieur:innen interdisziplinär zusammen entlang der Prozesskette: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme oder für Quantentechnologien bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizin- und Agrartechnik oder für den Leichtbau im Automobilsektor. 18 erfolgreiche Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie – und nutzt Licht für Innovation.