Forschung für die digitale Fertigung in Niedersachsen – Stefan Muhle zu Besuch im LZH
28.02.2019

Bildunterschrift Bild 1: Stefan Muhle, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, mit Dr.-Ing. Stefan Kaierle, geschäftsführender Vorstand, im Additiv-Bereich des LZH. (Foto: LZH)

Bildunterschrift Bild 2: Stefan Muhle informierte sich über Niedersachsen ADDITIV und die Möglichkeiten des 3D-Drucks für die Digitalisierung. (Foto: LZH)

Bildunterschrift Bild 3: Dr.-Ing. Stefan Kaierle, LZH, gab Stefan Muhle, Staatssekretär im MW, einen Überblick über die Potentiale von additiv gefertigten Bauteilen. (Foto: LZH)

Die Möglichkeiten der Digitalisierung für Forschung, Fertigung und Industrie in Niedersachsen standen im Fokus des Besuchs von Stefan Muhle, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung (MW), am 26. Februar 2019 im Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH). Eine wichtige Rolle spielt dabei auch das vom MW geförderte Niedersachsen ADDITIV.

Der Masterplan Digitalisierung soll Niedersachsen zu einem Vorreiter in der Digitalisierung machen. Die Digitalstrategie für Niedersachsen geht dabei jedoch weit über reine Infrastrukturprojekte hinaus. Ebenso gehören die digitale Fertigung und Produktion zur Zukunft des Landes. Die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten des LZH und die Unterstützung des niedersächsischen Mittelstands im Bereich der additiven Fertigung durch Niedersachsen ADDITIV setzen hier an.

3D-Druck – Digitale Fertigung
Bereits gelebte digitale Fertigung ist der 3D-Druck: Bei dem Verfahren wird aus Datensätzen ein Produkt erstellt – ab einer Losgröße von Eins, ressourcensparend und darüber hinaus mit Funktionen, die sich mit herkömmlichen Prozessen nicht herstellen lassen. Das LZH entwickelt und optimiert Prozesse für den 3D-Druck bzw. die Additive Fertigung mit Metallen, Polymeren, Sonderwerkstoffen und Multimaterialien. Den Grundstein für neuartige Sensorik und Fertigungsmethoden, die diese Technologie weiter etablieren wird, wird in den kommenden Jahren in den niedersächsischen Exzellenzclustern QuantumFrontiers und PhoenixD gelegt. Das LZH fungiert dabei als Bindeglied zwischen Forschung und Entwicklung und der Wirtschaft.

Niedersachsen ADDITIV bringt Digitalisierung auf den Weg
Bei dem Besuch im LZH informierte sich Stefan Muhle sowohl über das LZH als Innovationsträger als auch über die etablierten Angebote von Niedersachsen ADDITIV. Im Versuchsfeld des LZH ließ er sich von Dr.-Ing. Stefan Kaierle, geschäftsführender Vorstand des LZH, an den verschiedenen Anlagen die Einsatzmöglichkeiten und Potentiale des 3D-Druck erklären. Niedersachsen ADDITIV ist ein vom MW gefördertes Angebot, um den niedersächsischen Mittelstand bei konkreten Fragestellungen zur Einführung und Optimierung der Additiven Fertigung zu unterstützen. Damit spielt Niedersachsen ADDITIV – auch in Zukunft – eine wichtige Rolle in der Digitalisierungsstrategie für Niedersachen.

Zu der Pressemitteilung gibt es drei Bilder.

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Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)

Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen fast 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.

Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor. 19 erfolgreiche Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.

 

Niedersachsen ADDITIV

Niedersachsen ADDITIV hat das Ziel, additive Fertigungsverfahren zu erforschen, für den flächendeckenden Einsatz in der Industrie weiterzuentwickeln sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Niedersachsen dabei zu unterstützen, die neuen Technologien in ihre Produktionsprozesse zu integrieren. Dazu haben sich in Niedersachsen ADDITIV vier Partner zusammengeschlossen: Das Laser Zentrum Hannover e. V. (LZH), das Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH (IPH), die Deutsche Messe Technology Academy GmbH sowie die LZH Laser Akademie GmbH.

Gefördert wird das Zentrum vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung. Mehr Informationen unter www.niedersachsen-additiv.de.