LZH zeigt Lasermaterialbearbeitung von morgen auf der LASYS 2018
22.05.2018

Lasermaterialbearbeitung von morgen bietet das LZH auf der LASYS 2018. (Foto: LZH)

Koaxialer Bearbeitungskopf für die Additive Fertigung von Morgen. (Foto: LZH)

Das LZH zeigt erste Ergebnisse zum sicheren Entschärfen von Blindgängern mit Laserstrahlung. (Foto: LZH)

Auf der LASYS 2018 zeigt das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) vom 5. bis zum 7. Juni Prozesse für die Lasermaterialbearbeitung von morgen in Halle 4 an Stand 4E75. Mit gesprengten Bombenhüllen präsentiert das LZH in Stuttgart zudem erste Ergebnisse aus einem Forschungsprojekt zur zivilen Sicherheit.

Auf der diesjährigen LASYS stellt das LZH lichtbasierte Prozesse wie Schneiden, Schweißen, Abtragen und Strukturieren sowie die additive Fertigung für Metalle, Polymere, Glas und Verbundwerkstoffe vor. Dabei erarbeitet das LZH maßgeschneiderte Lösungen unabhängig von der Bearbeitungsdimension oder dem Werkstoff und berät zur Überwachung und Regelung von Bearbeitungsprozessen sowie Lasersicherheitstechnik.

Vom Kleinauftrag über die Entwicklung von Systemtechnik, wie zum Beispiel Bearbeitungsköpfe für spezielle Anwendungen, bis zur kompletten Prozessentwicklung und -integration ist das LZH Partner für Forschung und Entwicklung, Fertigung und Beratung. Neueste Erkenntnisse aus angewandter und Grundlagenforschung nutzen die Forscher des LZH, um Fertigungsverfahren zu optimieren und innovative optische Produktionstechnologien zu qualifizieren.

Neben innovativen Prozessen für die Lasermaterialbearbeitung zeigt das LZH auch „nicht-explosive“ Grundlagenforschung: Das LZH entwickelt zur Zeit ein laserbasiertes Verfahren zur sicheren Bombenentschärfung. An gesprengten Hüllen von Blindgängern zeigen die Wissenschaftler in Stuttgart erste Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt zur zivilen Sicherheit. Mehr Informationen zu DEFLAG

Pressemitteilung zum Download: 

 

Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)

Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen über 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.

Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor. 19 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.