Innovationstag Lasertechnik – Additive Fertigung mit dem Laser
31.10.2016

Bild 1: Mit selektivem Laserstrahlschmelzen von Magnesium und Magnesiumlegierungen lassen sich hochkomplexe Geometrien flexibel und präzise fertigen. (Foto: LZH)

Kleinste Strukturen, komplexe Bauteile oder individuelle Implantate – die additive Fertigung bietet aufgrund ihrer Vielseitigkeit ein hohes Einsatzpotenzial für modernste Produktionstechniken. Damit ist das Thema wie gemacht für den „Innovationstag Lasertechnik“, mit dem das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) und NiedersachsenMetall auch in diesem Jahr neueste Forschungs- und Entwicklungsergebnisse in die industrielle Anwendung transferieren wollen. Am 09. November 2016 sind kleine und mittelständische Unternehmen eingeladen, sich im LZH über die „Additive Fertigung mit dem Laser“ zu informieren.

Konventionelle Bearbeitungsverfahren können durch Lasertechnologie ergänzt oder sogar ersetzt werden. Die Einsatzgebiete insbesondere für laseradditive Verfahren sind dabei breit gefächert. So erlaubt die Technologie die Realisierung komplexer Geometrien, die konventionell nicht produziert werden können, sowie die wirtschaftliche Fertigung individualisierter Bauteile auch bei kleinen Losgrößen.

Experten aus Industrie und Forschung erläutern den aktuellen Stand der Technik, berichten über neueste Trends und zeigen neben den Anwendungsoptionen für kleine und mittelständische Unternehmen auch relevante Marktentwicklungen auf.

Von nano bis makro: Metalle und Kunststoffe mit dem Laser additiv fertigen
Vielseitig ist die laseradditive Fertigung aber nicht nur im Hinblick auf ihre Einsatzmöglichkeiten: Der Fertigungsmaßstab reicht von nano bis makro. Und die Bandbreite der Werkstoffe reicht von Metallen wie zum Beispiel Baustahl und Magnesium bis hin zu Polymeren. Wie diese laserbasierten Verfahren in der Praxis ablaufen, veranschaulichen mehrere Live-Vorführungen.

Industrie und Forschung im direkten Dialog
Als wirtschaftsnahe Forschungseinrichtung unterstützt das LZH Unternehmen bei der Implementierung von laserbasierten Prozessen und deren Optimierung. Nicht nur anlässlich des Innovationstages stehen die Experten des LZH den Anwendern aus der Industrie für Fragen zur Verfügung.

Programm und Informationen zur Anmeldung: http://www.lzh.de/innovationstag2016. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

 

Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)

Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen über 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.

Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor. 17 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.