Workshop "Laserbearbeitung von Glaswerkstoffen"
20.08.2015

Bild 1: UV-Laserbearbeitung von Quarzglas. (Foto: LZH)

Die Verfahren und die Systemtechnik zur laserbasierten Glasbearbeitung in der Massenfertigung entwickeln sich derzeit rasant weiter. Einen Überblick zum aktuellen Stand der Technik gibt der Workshop „Laserbearbeitung von Glaswerkstoffen“ am 17. November 2015 im Mövenpick Konferenz Center am Nürnberg Airport. Veranstalter sind die Bayerisches Laserzentrum GmbH (blz) und das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH).

Im Vordergrund des Workshops stehen neueste Fortschritte in der Prozess- und Systemtechnik – etwa für die Bearbeitung von dünnen Gläsern für Display- und Photovoltaikanwendungen oder für die klassische Rohr- und Flachglasbearbeitung. Referenten aus Wirtschaft und Wissenschaft stellen in kurzen Vorträgen neueste Entwicklungen vor und stehen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Anschluss für Diskussionen zur Verfügung.

Die Veranstaltung richtet sich vorrangig an Anwender und Hersteller auf dem Gebiet der Glasbearbeitung, Mitarbeiter aus F&E-Abteilungen, der Fertigung, dem Vertrieb sowie Wissenschaftler. Begleitet wird sie von einer kleinen Ausstellung.

Das Programm und Informationen zur Anmeldung finden Sie unter: http://www.lzh.de/glasworkshop

Zu der Pressemitteilung gibt es ein Bild.

Bildunterschrift Bild 1: UV-Laserbearbeitung von Quarzglas. (Foto: LZH)

 

Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)
Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen über 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.

Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor. 17 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.

Bayerisches Laserzentrum GmbH (blz)

Die gemeinnützige Forschungsgesellschaft Bayerisches Laserzentrum (blz) in Erlangen ist eines der Zentren angewandter Laserforschung in Deutschland. Das blz versteht sich als unabhängige und anwendungsorientierte Schnittstelle zwischen Grundlagenforschung und industrieller Applikation und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Vorteile photonischer Technologien für Anwender nutzbar zu machen.

So unterstützt das blz als Innovationspartner Unternehmen bei der Erschließung neuer Anwendungsfelder der Photonik mit Schwerpunkt Lasertechnik, beispielsweise in den Bereichen Metall- und Kunststoffbearbeitung, Elektronikproduktion oder Additive Fertigung.

Die durch zahlreiche Forschungs- und Entwicklungsprojekte erworbene Kompetenz auf dem Gebiet der Systemtechnik nutzt das blz, um kundenspezifisch optische Systeme und Komponenten auszulegen und zu fertigen. Dabei entstehen innovative Produkte für die Strahlführung und -formung, auch im Bereich Mikro- und Faseroptik.

Seit 2003 ist das Bayerische Laserzentrum als Prüflabor aktiv, prüft und zertifiziert Produkte aus dem Bereich Laserschutz und führt kundenspezifische Beratungen durch.

Langjährige Forschung hat am blz technologieübergreifende Kompetenzen und ein umfassendes Know-how im Bereich Lasertechnik heranwachsen lassen. Über ein vielfältiges Weiterbildungsangebot wird dieses Wissen nach außen kommuniziert.