Lasertechnik für die Produktion der Zukunft – LZH auf der Hannover Messe 2015
24.03.2015

Bild 1: Effiziente Prozesse: Der innovative laserbasierte Klebprozess könnte zukünftig das Löten bei der Wiederbestückung von Sägeblättern ablösen. (Foto: LZH)

Bild 2: Lasertechnik für die Produktion von Morgen. (Foto: LZH)

Bild 3: Smarte Bauteile: laserstrukturierte Dehnungssensoren in der Kerbe einer Maschinenkomponente. (Foto: LZH)

Effizient – individuell – leicht – smart: Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) zeigt vom 13. bis zum 17. April 2015 auf der Hannover Messe innovative Ansätze für die Produktion von Morgen. Unter dem Leitthema „Lasertechnik für die Produktion der Zukunft“ stellt das LZH dieses Jahr wieder auf dem Gemeinschaftsstand des Landes Niedersachsens in Halle 2, Stand A08 aus.

An aktuellen Forschungsprojekten zeigt das LZH, wie die Lasertechnik Prozesse effizienter macht, eine individuelle Herstellung ermöglicht, den Leichtbau serientauglich und Bauteile smart werden lässt.

Effiziente Prozesse
Schwer beanspruchte Bauteile kostengünstig und schnell aufpanzern und ausbessern: Mit dem vom LZH entwickelten lasergestütztem Auftragschweißprozess, reicht es eine einzige Schicht aufzutragen. Das Verfahren ist daher mindestens zwei bis dreimal so schnell wie konventionelle Metallschutzgas (MSG)-Verfahren.

Kleben statt löten? Mit einem weiteren innovativen Prozess können abgenutzte Diamant-Schneidsegmente an Sägeblättern einfach und beliebig wiederholbar ausgetauscht werden. Die Laserstrahlung löst dabei den Kleber ab, kann das Stammblatt von Kleberesten reinigen und anschließend genutzt werden, um das eingesetzte Epoxidharz auszuhärten – bei konkurrenzfähiger Festigkeit der Klebeverbindung.

Individuelle Bauteile
Die Laser-Additive-Fertigung bricht die Grenzen herkömmlicher Produktionstechniken auf: Das LZH zeigt, wie individuelle Implantate, Ersatzteile sowie Leichtbaustrukturen aus Magnesium hergestellt werden können. Die Strukturen halten dabei sogar großen Belastungen stand.

Leichtbau automatisieren
Mit der Lasertechnologie lassen sich Faserverbundwerkstoffe berührungslos und automatisiert bearbeiten. Das LZH arbeitet an den Prozessen Schneiden, Bohren, Abtragen und Fügen, um den Leichtbau im Automobil- und Flugzeugbau serientauglich zu machen. Auf der Hannover Messe zeigt das LZH anhand von Demonstratoren den Stand der Technik.

Smarte Geräte
Bauteile, die Dehnungen, Verformungen und Schwingungen „fühlen“? Durch eine Laserstrukturierung können Sensoren direkt auf ein Bauteil aufgebracht werden. Die Sensoren nehmen so gut wie keinen Bauraum ein und die Messungen werden exakter.

Besuchen Sie das LZH auf dem Gemeinschaftsstand des Landes Niedersachsen, Halle 2, Stand A08!

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Zu der Pressemitteilung gibt es drei Bilder.

Bildunterschrift Bild 1: Effiziente Prozesse: Der innovative laserbasierte Klebprozess könnte zukünftig das Löten bei der Wiederbestückung von Sägeblättern ablösen. (Foto: LZH)

Bildunterschrift Bild 2: Lasertechnik für die Produktion von Morgen. (Foto: LZH)

Bildunterschrift Bild 3: Smarte Bauteile: laserstrukturierte Dehnungssensoren in der Kerbe einer Maschinenkomponente. (Foto: LZH)

Pressemitteilung zum Download: 

Marketing  & Kommunikation
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Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)
Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet erarbeiten inzwischen über 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.

Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor. 17 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.