Anschaulicher Technologietransfer – Innovationstag Lasertechnik am LZH
30.11.2015

Bild 1: Dr. Dietmar Kracht, Geschäftsführer des LZH, Ingelore Hering, Ministerialdirigentin des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, und Dr. Volker Schmidt, Geschäftsführer NiedersachsenMetall, beim Innovationstag Lasertechnik. (v.l.n.r) (Foto: LZH)

Bild 2: Über 60 interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer informierten beim Innovationstag Lasertechnik am LZH über Präzisionsbearbeitung mit Lasern. (Foto: LZH)

Bild 3: Im Versuchsfeld des LZH konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Innovationstag sich ein Bild machen von der vorhandenen Infrastruktur und sich aktuelle Forschungsprojekte erklären lassen. (Foto: LZH)

Welche Vorteile hat die Präzisionsbearbeitung mit dem Laser? Sind Laser überhaupt wirtschaftlich in kleinen und mittelständischen Unternehmen einsetzbar? Antworten auf diese und weitere Fragen erhielten die 60 Teilnehmer­innen und Teilnehmer des Innovationstags Lasertechnik, zu dem das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) zusammen mit NiedersachsenMetall am 26.11.2015 in das LZH eingeladen haben.

Der diesjährige Innovationstag Lasertechnik hatte die „Präzisionsbearbeitung mit Lasern“ zum Thema. Im bewährten Format gaben Experten aus dem LZH zuerst jeweils eine Einführung zu jedem der drei Themenblöcke Mikroschneiden, Präzise Oberflächenbearbeitung und Präzisionsfügetechniken. Danach berichteten Referenten aus der Wirtschaft über Umsetzungsmöglichkeiten und die erfolgreiche Implementierung in Produktionsprozesse.

Prozesse live erleben
Führungen und Live-Demonstrationen im Versuchsfeld des LZH verdeutlichten den Teilnehmern die am LZH entwickelten Prozesse und zeigten die dafür benötigen Aufbauten. Unter anderem wurden Prozesse zur Glas-Bearbeitung, zur Mikromaterialbearbeitung und zum Laserlöten präsentiert.

Wachstumsträchtige Technologien erschließen
Ingelore Hering, Ministerialdirigentin des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr betonte in ihrer Begrüßung die Bedeutung von außeruniversitären Forschungseinrichtungen, wie dem LZH, für die kleinen und mittelständischen Unternehmen. Für die Erschließung wachstumsträchtiger Technologien können diese auf regionale Forschungs- und Entwicklungsdienstzentren wie dem LZH setzen.

Dr. Volker Schmidt, Hauptgeschäftsführer von NiedersachsenMetall, lobte die Kooperationen zwischen Wirtschaft und LZH: „Die Unternehmen können auf die hochwertige und teure Infrastruktur zugreifen, sparen Zeit und werden sachkundig beraten. Gerade auch bei der Beantragung und der Durchführung von Verbundprojekten bringt das LZH umfangreiches Wissen in die Partnerschaft mit ein.“

„Die stetig steigende Bedeutung des Lasers für Fertigungstechniken zeigt sich nicht nur in den Projekten des Instituts“, so Dr. Dietmar Kracht, Geschäftsführer des LZH. „Auch der hohe Transfer von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem LZH in die Wirtschaft und die große Zahl erfolgreicher Ausgründungen belegen diesen Trend.“

Pressemitteilung zum Download: 

 

Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)

Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen über 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.

Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor. 17 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.