Mehr Licht für die Zukunft der Gravitationswellen-Astronomie
09.03.2021

Faser-basierte Laser sollen aufgrund ihrer besonderen Laserstrahleigenschaften zukünftig in Gravitationswellendetektoren eingesetzt werden und so zehnmal empfindlicher nach Gravitationswellen lauschen. (Foto: LZH)

Das neue, leistungsstärkere Lasersystem in den Laboren des LZH. (Foto: LZH)

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des AEI, des LZH und der LUH haben ein neues, leistungsstarkes Lasersystem entwickelt, um zukünftig noch genauer Gravitationswellen detektieren zu können. (Foto: LZH)

Für leistungsstärkere Gravitationswellen-Detektoren haben Forschende des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut, AEI), des Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) und von der Leibniz Universität Hannover (LUH) ein neues Lasersystem entwickelt. Dieses vereint das maßgeschneiderte Licht von zwei Hochleistungslasern äußerst präzise. So ist es möglich, die optische Leistung des Lasersystems weiter zu erhöhen. Eingesetzt werden soll das System zukünftig in der erdgebundenen Gravitationswellendetektion.

Das LZH entwickelt dafür, in Kooperation mit dem AEI, hochleistungsfähige Faserlaser. Diese sind aufgrund ihrer besonderen Laserstrahleigenschaften interessant und sollen daher in zukünftigen Generationen von Gravitationswellen-Detektoren eingesetzt werden. Diese Detektoren sollen zehnmal empfindlicher nach Gravitationswellen lauschen als die derzeitigen großen Detektoren LIGO, Virgo und KAGRA. Die Ergebnisse der Arbeit sind nun in der Fachzeitschrift Optics Express erschienen. Gefördert wurden die Arbeiten unter anderem durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft im Rahmen des Exzellenzclusters QuantumFrontiers. Mehr Informationen sind in der Pressemitteilung des AEI zu finden.