Workshop vermittelt Methodenwissen für die 3D-Konstruktion
09.08.2019

Konstruktion von Ventilatorflügeln mit Net-Shape Geometrien. (Bild: Institut für Produktentwicklung und Gerätebau)

Mechanische Simulation eines an die Additive Fertigung angepassten Radträgers. (Bild: Institut für Produktentwicklung und Gerätebau)

Wie lassen sich die Vorteile der Additiven Fertigung bestmöglich nutzen? Ein entscheidender Faktor ist die Konstruktion. Methodenwissen für die Planung, Gestaltung und Umsetzung bietet der Workshop „Konstruktion für die Additive Fertigung“ am 17. September 2019 in Hannover.

Viele Produkte, Werkzeuge und Prototypen werden schon heute additiv gefertigt. Der 3D-Druck, in der Fachsprache zumeist Additive Fertigung genannt, bietet nahezu unbegrenzte Flexibilität in Bezug auf die Geometrie der Bauteile und die verwendeten Werkstoffe. Um diese Freiheitsgrade vollständig auszuschöpfen, bedarf es neuartiger Methoden für die Konstruktion. Damit lassen sich beispielsweise die Topologie und die spezifischen Eigenschaften von Serienbauteilen optimal an die Anforderungen anpassen.

Neben der technischen Eignung 3D-gedruckter Bauteile spielen wirtschaftliche Aspekte sowie die Integration in die Prozesskette und in das Geschäftsmodell eine bedeutende Rolle.

Wertvolles Methodenwissen für die erfolgreiche Einbindung Additiver Fertigungsverfahren in bestehende Produktionsumgebungen liefert der Workshop „Konstruktion für die Additive Fertigung“ am 17. September 2019 im LZH in Hannover. Bereits zum vierten Mal richten das LZH und das Institut für Produktentwicklung und Gerätebau (IPeG) der Leibniz Universität Hannover diese Veranstaltung gemeinsam aus.

In vier Sessions geben die Referentinnen und Referenten Einblicke in breit gefächerte Forschungsprojekte zu diesen Themen:

- Prozesskette und Geschäftsmodelle
- Gestaltung und Optimierung
- Simulation, Validierung und Qualitätssicherung
- Spezifikationen, Potentiale und Lösungsfindung

Zwischen den Fachvorträgen bieten die Pausen ausreichend Gelegenheit zum fachlichen Austausch und zum Knüpfen neuer Kontakte.

Informationen zu Programm und Anmeldung unter www.lzh.de/de/konstruktion-fuer-die-additive-fertigung-2019. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Anzahl der Plätze ist jedoch begrenzt. Anmeldeschluss ist der 02. September 2019.

 

Dieser Artikel wurde in der Online-Zeitschrift phi – Produktionstechnik Hannover veröffentlicht.