WLT-Preis für Dr. Michael Steinke
17.07.2019

Prof. Dr.-Ing Michael Schmidt (links), Präsident der Wissenschaftlichen Gesellschaft Lasertechnik e.V. (WLT), überreicht den WLT-Preis an Dr. Michael Steinke für seine Arbeiten am LZH. (Foto: LZH)

Dr. Michael Steinke, ehemaliger Leiter der Gruppe Faseroptik am Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH), wurde mit dem WLT-Preis der Wissenschaftlichen Gesellschaft Lasertechnik e.V. (WLT) ausgezeichnet. Die feierliche Übergabe des jährlich verliehenen Preises fand im Rahmen der Konferenz Lasers in Manufacturing (LiM) 2019 in München statt.

Ausgezeichnet wurde Dr. Steinke für seine wissenschaftlichen Beiträge bei der Entwicklung und Untersuchung von einfrequenten, hochstabilen Faserverstärkern für die dritte Generation von Gravitationswellendetektoren. Außerdem war Dr. Steinke im Rahmen des EXIST-Forschungstransfers (Phase I) an der Entwicklung von hochintegrierten faserbasierten Komponenten für kommerzielle Lasersysteme beteiligt. Aus dem EXIST-Vorhaben ist Mitte 2017 die Firma FiberBridge Photonics GmbH, als 18. Spin-off des Laser Zentrum Hannover, entstanden.

Dr. Michael Steinke studierte Physik an der Leibniz Universität Hannover und promovierte dort 2015 zum Thema „Fiber amplifiers at 1.5 μm for gravitational wave detectors - power scaling, gain dynamics, and pump sources“ zum Dr. rer. nat. Seit 2012 war Dr. Michael Steinke am Laser Zentrum Hannover e.V. tätig., erst als wissenschaftlicher Mitarbeiter, ab 2016 als Leiter der Gruppe Faseroptik in der Abteilung Laserentwicklung. Seit Mai 2019 ist Dr. Steinke im Rahmen des Exzellenzcluster Quantum Frontiers am HITec – Hannover Institute of Technology der Leibniz Universität Hannover als Leiter der „Fiber Research and Technology Group“ tätig.

Über den WLT-Preis
Der WLT-Preis wird jährlich für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der angewandten Laserforschung an den wissenschaftlichen Nachwuchs verliehen. Die Wissenschaftliche Gesellschaft Lasertechnik konzentriert sich darauf, die Laserstrahlung als universell einsetzbares "Werkzeug" wissenschaftlich weiterzuentwickeln und für neue interdisziplinäre Einsatzfelder in den optischen Technologien nutzbar zu machen. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.