LaserRettung - Innovatives Lasersystem zur Rettung bei komplexen Unfallszenarien

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MotivationFoto: Stadt Dortmund – Institut für Feuerwehr- und Rettungstechnologie
Trotz des steigenden Verkehrsaufkommens ist in den letzten 25 Jahren die Zahl der Verkehrstoten auf ein Drittel und die der schwer verletzten Personen auf die Hälfte gesunken. Neue Sicherheitstechniken und moderne Materialien wie hochfeste Stähle und Verbundstoffe führen zu einer höheren Sicherheit der Fahrzeuge. Sie stellen Rettungsdienste aber auch vor größere Herausforderungen. Die verfügbaren Rettungsmittel zur Bergung von Personen nach Unfällen, z.B. hydraulische Rettungsscheren, Trennschleifer oder Plasmaschneider, stoßen immer häufiger an ihre Leistungsgrenzen. (Foto: Foto: Stadt Dortmund – Institut für Feuerwehr- und Rettungstechnologie)

Ziele und Vorgehen
Im Verbundprojekt LaserRettung wird eine kompakte Lasereinheit als neues Rettungssystem erforscht. Diese soll, von den Einsatzkräften entweder manuell oder teilautomatisiert geführt, die Fahrzeuge an den für den Rettungseinsatz benötigten Stellen durchtrennen. Besonders wichtig für die Entwicklung des Lasers sind dabei die Robustheit, Flexibilität und praktische Einsatztauglichkeit der Komponenten. Besonderes Augenmerk gilt der Lasersicherheit, damit weder Retter noch Opfer weiteren Gefährdungen ausgesetzt sind. Dazu werden technische Abschalteinrichtungen für den Laser integriert, Vorhänge und Matten für den mobilen Einsatz sowie Brillen zum Schutz der Retter und der Unfallopfer vor der Laserstrahlung entwickelt.

Innovationen und Perspektiven
Wo die bisherigen Rettungsmittel an ihre Leistungsgrenzen stoßen, können mit dem neuen System auch moderne Werkstoffe einfacher zerschnitten oder zur Schwächung vorgekerbt werden. Die geschwächten Materialien werden dann mit den bisher üblichen Werkzeugen durchtrennt. Durch den Einsatz des Laserrettungssystems können die Einsatzkräfte eingeklemmte Personen schnell befreien. Das erhöht die Überlebenschancen.

 

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Verbundpartner

COHERENT (Deutschland) GmbH
COHERENT wurde 1966 gegründet. Als einer der erfahrensten Laserhersteller weltweit bietet das Unternehmen mit Stammsitz in Santa Clara, CA, USA, laserbasierte Lösungen für die Industrie. COHERENT produziert ein umfangreiches Technologie-Portfolio für Laserlösungen, welches nahezu jede Applikation und jedes Material bearbeiten kann. Die COHERENT (Deutschland) GmbH ist eine Vertriebs- und Serviceniederlassung für Deutschland. Hier erfolgen kundenspezifische Integrationen der Lasersysteme und -komponenten. COHERENT kann auf gewünschte Anforderungen wie einfache Bedienbarkeit gezielt und flexibel eingehen.
 


ROFIN-SINAR Laser GmbH ‒ Hamburg
Die ROFIN-SINAR Laser GmbH mit Sitz in Hamburg wurde 1975 gegründet und hat sich seitdem weltweit einen Namen als Entwickler und Hersteller von Laserstrahlquellen gemacht. Am Hamburger Standort werden Faserlaser- und CO2-Laser mit  Ausgangsleistungen im Multikilowattbereich entwickelt und produziert. ROFIN-SINAR Hamburg verfügt über ein modernes Applikationslabor, in dem Laserfertigungsprozesse für und mit Kunden entwickelt und je nach spezifischen Anforderungen optimiert werden.

Im November 2016 wurde die weltweite ROFIN-Gruppe durch Coherent, Inc. übernommen und ist heute der führende Anbieter von Lasern und laserbasierten Lösungen für wissenschaftliche, kommerzielle und industrielle Kunden.
 


voestalpine eifeler Lasertechnik GmbH
Von eifeler werden seit einiger Zeit nicht nur das Laserhärten und -auftragschweißen betrachtet, sondern auch das Laserschweißen sowie weitere laserbasierte Verfahren umgesetzt. Vor allem der Einsatz modernster Lasertechnologie und die permanente Anwendungsentwicklung kennzeichnen die Arbeit von eifeler. Aufgrund des Knowhows im Bereich der Lasertechnik sowie der verschiedenen Laserstrahlquellen und der großen Bearbeitungskabinen, in die ganze PKW-Karosserien passen, ist eifeler ein idealer Partner für Test und Bewertung sowie nach Projektende für Vertrieb und Service des Laserrettungssystems. Vertreten wird eifeler durch Dipl.-Ing. Mitja Schimek, einen Mitinhaber des Patents DE 102011000672 B4, der somit einen direkten Zugang zur Thematik hat.
 


Stadt Dortmund, Feuerwehr, Institut für Feuerwehr- und Rettungstechnologie
Die Feuerwehr Dortmund gehört zu den sechs großen Feuerwehren in Deutschland und wird in Projekten der Sicherheitsforschung durch das Institut für Feuerwehr- und Rettungstechnologie (IFR) vertreten. In Forschungsvorhaben der EU und der Bundesrepublik Deutschland übernimmt das IFR die Rolle des praxisorientierten Endnutzers und bindet Einsatzdienstbeamte der Feuerwehr Dortmund aktiv in die Projekte ein. Bei der Entwicklung technischer Systeme verfügt das IFR über langjährige Erfahrungen und bringt umfangreiche Kompetenzen für theoretische Konzeptentwicklung und praxisnahe Umsetzung ein (Projekte Tradr, Nifti, SmokeBot, AHA und Anchors). Die Nutzung des eigenen Ausbildungszentrums und die Durchführung regelmäßiger Übungen zur technischen Rettung sind für LaserRettung relevant.
 


Laser Zentrum Hannover e.V.
Seit über 30 Jahren werden am LZH für alle Bereiche der Lasermaterialbearbeitung Prozesse entwickelt, angepasst oder optimiert. Für Handlasergeräte, die im Vorhaben "LaserRettung" die Hauptzielrichtung darstellen, erfolgen seit Jahren Entwicklungen für das Schweißen, Schneiden und Härten. Aufgebaut wurden verschiedene Geräte als Versuchsträger, Prototypen oder industrietaugliche Geräte. Bzgl. der Lasersicherheit ist das LZH eine renommierte Einrichtung für die Entwicklung von Konzepten für Anlagensicherheit, Prozessemissionen, persönliche Schutzausrüstung und weitere Sicherheitstechniken. Zur Entwicklung und Beurteilung textiler Schutzstoffe gegen Laserstrahlung führte das LZH zusammen mit anderen Partnern Forschungsprojekte durch, um geeignete Textilen zu qualifizieren und spezielle Laserschutzkleidungen und -vorhänge zu entwickeln. Hierbei wurde u.a. ein Prüfstand entwickelt sowie eine Prüfvornorm zur Festlegung der Prüfkriterien für Laserschutzhandschuhe erarbeitet. In LaserRettung wirken die LZH-Mitarbeiter Dr. rer. nat. Michael Hustedt und Dipl.-Ing. (FH) Christian Hennigs mit, die Mitinhaber des Patents DE 102011000672 B4 sind.
 


LASERVISION GmbH & Co. KG
LVG ist ein führender Hersteller für Laserschutzprodukte weltweit. Der Schwerpunkt liegt auf Schutzfiltern gegen Laserstrahlung, welche sowohl in Brillen als auch in Kabinen Verwendung finden. LVG bietet weiterhin eine breite Palette an großflächiger Laserschutzausrüstung wie Wandsysteme, Schutzvorhänge oder Textilien an und entwickelt diese stetig weiter. So besteht bei LVG umfassendes Knowhow bzgl. verschiedenster Laserschutzmaterialien sowie Erfahrung und Ausrüstung zur normgerechten Prüfung der Produkte. Die Mitwirkung von LVG in verschiedenen nationalen und internationalen Normungsgremien (ISO/TC94/SC6 ‒ Occupational Eye-Protection, TC85 ‒ Eye-Protective Equipment und Normenausschuss Feinmechanik und Optik ‒ NaFuO/AA Augenschutz) können dem Konsortium bei der Initiierung der Normung für Laserrettungssysteme helfen.
 


SGE Spezialgeräteentwicklung GmbH
SGE wurde 2005 gegründet und entwickelt, konstruiert und fertigt heute mit 10 Mitarbeitern kundenspezifische manuelle, teil- und vollautomatisierte Lösungen für Mess- und Prüfanwendungen, den wissenschaftlichen Gerätebau, Montagelinien sowie Manipulationsaufgaben für verschiedene Industriezweige. Erfahrene Entwickler erarbeiten mit Hilfe modernster 3D-CAD- und Fertigungstechnologien kundenspezifische Spezialanfertigungen auf höchstem Niveau. Durch die große Fertigungstiefe wird eine durchgehend hohe, nach DIN ISO 9001 zertifizierte Qualität möglich.
 


Weber Hydraulik GmbH
Weber bietet mit umfangreichen Kompetenzen und stetigen F&E-Tätigkeiten erfolgreiche Lösungen auf dem anspruchsvollen Markt der Mobil- und Stationärhydraulik an. Zuverlässiges Rettungsequipment sowie Werkstattausstattungen runden das Portfolio ab. Auch anspruchsvolle anwendungsspezifische Systemlösungen werden realisiert. Hinsichtlich der für Weber weitgehend neuen Lasertechnik eröffnet der hausintere „kurze Weg zum Fortschritt“ die Möglichkeit zur Erweiterung des Technologiespektrums. Die herausragende Stellung auf dem Markt für Rettungssysteme, aber auch für Recycling-Anwendungen, machen Weber zu einem perfekten Partner für die Vermarktung nach Projektende. Außerdem ist Weber durch sein internationales Ausbilderteam in der Unfallrettung der ideale Partner für die praxisorientierte Evaluierung neuer Rettungsgeräte und -methoden.
 


 

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