3D-Volumenschnittbilder mit scannender laseroptischer Tomographie (SLOT)
a & b) Xibalbanus tulumensis. Überlagerung dreier Kanäle (rot: Streuung bei 635 nm, grün: Autofluoreszenz bei 532 nm Anregung, blau: Autofluoreszenz bei 405 nm Anregung. Skalierungsbalken = 5 mm. a) Projektionsansicht b) Schnittansicht des rekonstruierten 3D-Datensatzes.

Die scannende laseroptische Tomographie (SLOT) ermöglicht es, tiefenaufgelöste Schnittbilder transparenter Segmente einer Probe ex vivo und in Kleinstorganismen in vivo darzustellen. Als Kontrastmechanismen werden Streuung und Fluoreszenz genutzt. Mit SLOT können auch großskalige Proben untersucht werden.

 


Mit SLOT können transparente Proben volumetrisch (dreidimensional) visualisiert und rekonstruiert werden. Die digitalen 3D-Volumenaufnahmen werden aus Projektionsbildstapeln generiert. Weiterhin sind SLOT-Aufnahmen von aufgeklarten ex vivo Proben, intransparenten Oberflächen und Tissue Engineering Proben (Schutzstufe S1) möglich. Sehr kleine Modellorganismen wie D. melanogaster und C. elegans können mit SLOT sogar in vivo dargestellt werden.

Als Kontrastmechanismen kommen sowohl Fluoreszenz mit linearer Anregung als auch Streuung in Frage. Projizierte Transmissionsaufnahmen lassen sich mit kohärentem (monochromatischem) Licht durchführen, ohne dass eine darauf folgende Rekonstruktion notwendig wäre. Zudem können telezentrische Projektionsaufnahmen aus einem Ansichtswinkelbereich von 360° erstellt werden.

Sollten die Proben, die einen Durchmesser von bis zu 1,5 cm und eine Länge von bis zu 4 cm haben können, nicht transparent sein, kann zunächst evaluiert werden, ob sich diese aufklaren lassen. Wenn möglich, können die gewünschten Proben entsprechend behandelt werden.

 

 

Eingesetzt wird diese Dienstleistung unter anderem in folgenden Bereichen:

Bildgebende Verfahren:

  • Scanning Laser Optical Tomography (SLOT)
 

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