Präparation biologischer Proben für die Bildgebung im Rasterelektronenmikroskop
Präparierte Schweineaugen. Die vorderen Hälften der Augen wurden in Viertel präpariert und der Kammerwinkel aufgeklappt. Anschließend wurden die Proben chemisch fixiert, entwässert, getrocknet und mit Gold gesputtert.

Die Abteilung Industrielle und Biomedizinische Optik bietet die Präparation biologischer Proben für die Bildgebung im Rasterelektronenmikroskop (REM) an. Dies beinhaltet die mechanische Vorbereitung von Gewebeproben, die chemische Fixierung sowie die Trocknung und das Sputtern der Proben.

 

Die Probenbeschaffenheit und die Anforderungen an die Präparation werden zunächst in einem individuellen Vorgespräch geklärt. Grundsätzlich können verschiedenste Arten von biologischen Proben, wie beispielsweise Zellkultur- und Gewebeproben, eingesetzt werden. Bei Bedarf werden Machbarkeitsstudien mit dem entsprechenden Probenmaterial durchgeführt.

Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) führt die mechanische Probenpräparation, zum Beispiel den Zuschnitt des biologischen Gewebes, und die chemische Fixation inklusive anschließender Kritisch-Punkt-Trocknung durch. Die Präparate werden dann entsprechend der Anforderungen auf REM Probentellern befestigt und mit Gold gesputtert.

Informationen über die Bildgebung biologischer und biomedizinischer Präparate am Rasterelektronenmikroskop oder Computertomographen befinden sich hier