LZH Video-Podcasts
Presbyopie (Alterssichtigkeit)

Alterssichtigkeit - dieses Problem kennen Millionen von Menschen. In der Fachsprache nennt man dieses Phänomen "Presbyopie". Am LZH wurden in Zusammenarbeit mit dem Laserforum Köln e.V. Studien durchgeführt, bei denen eine Steigerung der Verformbarkeit der Linse gezeigt werden konnte.

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Dr. Tammo Ripken
Abteilungsleiter Biomedizinische Optik
Telefon: +49 511 2788-228
E-Mail: t.ripken@lzh.de

Laserschneiden unter Wasser

Um die Unterwasserarbeiten an Offshore-Windparks, Brücken oder Schleusen effizienter zu machen, arbeiten das LZH und die Leibniz Universität Hannover an einem Prozess zum automatisierten Laserschneiden unter Wasser.

Bislang wird unter Wasser hauptsächlich das Lichtbogen-Sauerstoffschneiden eingesetzt. Allerdings benötigt der Taucher dabei einen ganzen Arbeitstag, um 20 Meter Material zu schneiden. Ziel des Laserverfahrens ist es nun, die Schneidgeschwindigkeit um das Siebenfache zu erhöhen und diese Arbeiten schneller, effizienter und weniger belastend für die Taucher zu machen. 

Neben der Wassertiefe von bis zu sechs Metern sind die schwankende Materialstärke und die Verschmutzungen durch bspw. Algenbewuchs Herausforderungen, die die Wissenschaftler zu bewältigen haben. 

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Dr.-Ing. SFI Jörg Hermsdorf
Gruppenleitung Maschinen und Steuerungen
Abteilung Werkstoff- und Prozesstechnik
Telefon: +49 511 2788-472
E-Mail: j.hermsdorf@lzh.de

Lasergestütztes Kleben von Diamant-Schneidsegmenten

Kleben statt Löten: Die Gruppen "Fügen und Trennen von Metallen" und "Sicherheitstechnik" am LZH erforschen gemeinsam mit dem Remscheider Institut für Werkzeugforschung und Werkstoffe (IFW) ein lasergestütztes Verfahren zum Austausch von Diamant-Schneidsegmenten.

Anders als beim Löten ist die Wärmeeinbringung beim lasergestützten Kleben deutlich geringer. Dadurch entstehen weniger Spannungen im Sägeblatt und somit weniger Verzug. Im Idealfall ist so zukünftig vor der Wiederverwendung kein erneutes Richten und Spannen des Sägeblatts erforderlich.

Die vom LZH und dem IFW entwickelte Prozesskette besteht aus vier Schritten:

  • Lösen der Segmente vom Sägeblatt
  • Reinigen der Fügezone
  • Strukturieren der Oberfläche
  • Aushärten des Klebstoffs

Für den flexiblen Einsatz beim Anwender hat das LZH eine mobile Einheit entwickelt. Bestehend aus Laserscanner, Pyrometer und Thermokamera ermöglicht diese Vorrichtung die Instandsetzung von Sägeblättern direkt vor Ort.

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Dr.-Ing. André Springer
Gruppenleitung Fügen und Trennen von Metallen
Abteilung Werkstoff- und Prozesstechnik
Telefon: +49 511 2788-345
E-Mail: a.springer@lzh.de

Laserfügetechnik für Glas und Solarkollektoren

Solarenergie steht für effiziente und umweltfreundliche Energieversorgung. Dabei wird die Sonnenenergie in nutzbare Wärmeenergie umgewandelt. Das LZH hat ein Verfahren zur Kostenoptimierung und Verbesserung der Produktion von Solarkollektoren erforscht.

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Dr.-Ing. Oliver Suttmann
Abteilungsleiter Produktions- und Systemtechnik
Telefon: +49 511 2788-293
E-Mail: o.suttmann@lzh.de

Micreon GmbH

Die 2003 gegründete Micreon GmbH zählt weltweit zu den renommiertesten Auftragsfertigern für die Mikrobearbeitung mit Ultrakurzpuls-Lasern. Das Ultrakurzpuls-Laserverfahren bietet ein enormes Potenzial für High-Tech-Produkte in den unterschiedlichsten technischen Bereichen.

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Micreon GmbH
Garbsener Landstr. 10
D-30419 Hannover
Tel.: +49 511-277-2030
Fax: +49 511-277-2039
E-Mail: info@micreon.de
www.micreon.de

LZH Laser Akademie GmbH

Als professioneller Dienstleister für Weiterbildung bietet die LZH Laser Akademie GmbH ihren Kunden ein breites Veranstaltungsspektrum für die Qualifizierung in den optischen Technologien. Der Schwerpunkt liegt auf den Grundlagen und Anwendungsgebieten der Lasertechnik und den angrenzenden Themenbereichen.

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LZH Laser Akademie GmbH
Garbsener Landstr. 10
D-30419 Hannover
Tel.: +49 511 277 1729
Fax: +49 511 277 1805
E-Mail: kontakt@lzh-laser-akademie.de
www.lzh-laser-akademie.de

Bewegliche mikro-mechanische Komponente mit Streichholz als Grössenvergleich

Im Rahmen eines MSL-Forschungsprojektes wurde das Basispolymer mit Additiven versehen, die die vertikale Prozessauflösung im Bereich 10 µm ermöglicht. Erfolgreich konnten bereits mikromechanische Präzisionskomponenten gefertigt werden.

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Dr.-Ing. Oliver Suttmann
Abteilungsleiter Produktions- und Systemtechnik
Telefon: +49 511 2788-293
E-Mail: o.suttmann@lzh.de

neoLASE GmbH

Die neoLASE GmbH wurde 2007 aus der Abteilung Laserentwicklung heraus gegründet. Das Team kann auf eine mehrjährige Erfahrung im Bereich diodengepumpter Festkörperlaser zurückgreifen. Diese Erfahrung ermöglicht neoLASE eine produktnahe Entwicklung und Produktion von kundenspezifischen Lasersystemen.

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neoLASE GmbH
Hollerithallee 8
D-30419 Hannover
Tel.: +49 511 2788 515
Fax: +49 511  2788 100
E-Mail: info@neolase.com
www.neolase.com

Existenzgründung: Starting Business

Starting Business hat das Ziel, Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Thema „Existenzgründung“ zu sensibilisieren und unterstützt dabei, aus einer innovativen Geschäftsidee ein tragfähiges Konzept für eine Unternehmensgründung zu entwickeln.

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starting business
Gründerservice der Leibniz Universität Hannover
uni transfer
Brühlstr. 27
D-30169 Hannover

www.startingbusiness.uni-hannover.de/ansprechpartner.html

Rowiak GmbH

Rowiak entwickelt, baut und verkauft sogenannte Femtosekunden-Laser, mit denen man berührungsfrei Gewebe bis hin zu einzelnen Zellen sehr fein schneiden kann, ohne das Gewebe vorher präparieren zu müssen. Das Besondere an dem System ist, dass die Laser im infraroten Spektralbereich arbeiten und damit relativ weit in das Gewebe eindringen können. Daher können unterhalb der Oberfläche Präzisionsschnitte ausgeführt und damit dreidimensionale Volumina des Gewebes rausgeschnitten werden.

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ROWIAK GmbH
Garbsener Landstraße 10
30419 Hannover
Tel.: +49 511 277 2950
Fax: +49 511 277 2959
E-Mail: info@rowiak.de
www.rowiak.de

MOMA: Laser im Weltraum

ExoMars, der europäische Mars-Rover, soll 2016 innerhalb des AURORA-Programms der ESA losgeschickt werden. Ziel dabei ist die Erkundung des Sonnensystems, besonders der Planeten Mars und des Erdmondes. Die Reise zum Mars soll ein Jahr dauern, so dass die Landung für 2017 geplant ist. Mit der Entwicklung des Prototyps eines Lasers für die Marsmission war das LZH betraut.

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Dr. Jörg Neumann
Abteilungsleiter Laserentwicklung
Telefon: +49 511 2788-210
E-Mail: j.neumann@lzh.de

Knochenimplantate mit Formgedächtnislegierung

Kommerzielle Implantate, die nach Knochenbrüchen eingesetzt werden, können ihre Eigenschaften nach der Implantation nicht mehr ändern. Wird später jedoch ein steiferes Implantat benötigt, war bislang ein operativer Eingriff nötig. Abhilfe schafft die so genannte „Formgedächtnislegierung“, kurz FGL.

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Dr.-Ing. Stefan Kaierle
Abteilungsleiter Werkstoff- und Prozesstechnik
Telefon: +49 511 2788-370
E-Mail: s.kaierle@lzh.de

Laser-basierte Herstellung von Nanopartikeln

Nanopartikel sind Teilchen, die über tausendmal kleiner sind als der Durchmesser eines Menschenhaares. Eingesetzt werden sie bei der Fertigung kratzfester Autolacke oder als Schutz vor UV-Strahlen in Sonnencremes. Auch in der Medizintechnik können sie Erstaunliches leisten. Das LZH setzt Lasertechnik ein, um  Nanopartikel herzustellen.

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Prof. Dr. Boris Chichkov
Abteilungsleiter Nanotechnologie
Telefon: +49 511 2788-316
E-Mail: b.chichkov@lzh.de

Laserschweißen von Dickblechen

Durch die Kombination von herkömmlichen Prozessen mit Laserverfahren lassen sich Material, Arbeitsschritte und Energie einsparen. Werden etwa MSG-Brenner mit dem Laser kombiniert, stabilisiert dieser den Lichtbogen zusätzlich. Damit wird die Schweißnaht wesentlich tiefer und die Schweißgeschwindigkeit erhöht. Gerade bei Dickblechen lässt sich damit die Schweißdauer und die benötigte Energie deutlich reduzieren.

Wir zeigen, wie Grobbleche aus Stahl mit einer Dicke von bis zu 20 mm und Aluminium mit einer Dicke von bis zu 12 mm einseitig geschweißt werden können. Das Verfahren kann bei praxisüblichen Spalt- und Toleranzmaßen eingesetzt werden. Da sich der Materialabtrag bei der Kantenvorbereitung reduziert, lässt sich zudem Zusatzwerkstoff einsparen. Sinkende Preise und hohe Wirkungsgrade machen das Hybridschweißen attraktiv für große Nahtlängen, wie etwa bei Pipelines und im Schiffbau. So können mittels Hybridschweißverfahren Fertigungskosten reduziert werden.

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Dr.-Ing. Stefan Kaierle
Abteilungsleiter Werkstoff- und Prozesstechnik
Telefon: +49 511 2788-370
E-Mail: s.kaierle@lzh.de

 

 

Laserreparatur von CFK-Werkstoffen

Kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe (CFK) weisen hohe Festig- und Steifigkeiten auf und sind dabei sehr leicht. Das macht diesen Leichtbauwerkstoff zum Material der Zukunft für die Automobil- und Luftfahrtindustrie. Doch der Werkstoff CFK ist eine große Herausforderung für die herkömmliche Fertigungstechnik. Bestehende Verfahren zum Zuschneiden, wie das Fräsen oder das Wasserstrahlschneiden, führen zu einem sehr hohen Werkzeugverschleiß oder erfordern Wasser und Abrasivmittel. Dabei kann die Schnittkante Feuchtigkeit aufnehmen oder durch Fremdpartikel geschädigt werden.

Will man Autos auf der Basis von CFK zukünftig in großen Stückzahlen produzieren, bedarf es automatisierbarer Fertigungstechnologien, vor allem für das Zuschneiden dieses Leichtbauwerkstoffs. Der Laser erlaubt gegenüber herkömmlichen Technologien eine hochpräzise, reproduzierbare Bearbeitung. Da diese berührungslos ist, entsteht kein materialbedingter Werkzeugverschleiß und selbst komplexe und empfindliche Strukturen können mit dem Laser zugeschnitten werden. DasLZH erforscht Laserverfahren zur Bearbeitung von zwei und dreidimensionalen CFK-Strukturen.

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Dr.-Ing. Peter Jäschke
Gruppenleiter Verbundwerkstoffe
Abteilung Produktions- und Systemtechnik
Telefon: +49 511 2788-432
E-Mail: p.jaeschke@lzh.de

Laserschweißen von Metallschaum-Sandwiches

LZH-Forscher haben im Rahmen eines Verbundprojekts ein Verfahren zum Laserschweißen großformatiger Metallschaumsandwiches entwickelt.

Metallschäume sind hochporöse, leichte Materialien, die aufgrund ihrer zellularen Struktur hervorragend Energie in Form von Schwingungen, Stößen oder Schall dämpfen, temperaturbeständig sind und gleichzeitig elektromagnetische Wellen abschirmen. In so genannten Sandwichkonstruktionen, also im Verbund mit Aluminium- oder Stahlblechen, zeigen Metallschäume eine vielfach höhere Biegesteifigkeit als massive Bleche und eignen sich aufgrund ihres geringen Gewichts besonders für Leichtbaukonstruktionen sowie dynamisch stark beanspruchte Teile.

Diese großformatigen Metallschaumsandwiches sind z.B. für hoch belastete Schiffbauteile wie Ruderstrukturen von großem Interesse, da sie Gewichtseinsparungen von bis zu 20 Prozent ermöglichen.

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Dr.-Ing. Stefan Kaierle
Abteilungsleiter Werkstoff- und Prozesstechnik
Telefon: +49 511 2788-370
E-Mail: s.kaierle@lzh.de

 

Schluss mit der Chemiekeule bei der Unkrautbekämpfung im professionellen Gartenbau! Eine vollautomatische Anlage fährt über ein Feld, eine Kamera erkennt aufsprießendes Unkraut und ein Laserstrahl vernichtet den kleinen Bösewicht. Dieses Zukunftsszenario wurde in einem Projekt am LZH erforscht. Das Hauptziel war dabei die nicht-chemische Unkrautbekämpfung, ein wesentliches Ziel ökologischer und nachhaltiger Pflanzenproduktion.

Die Grundidee ist mit der Abflammtechnik verwandt, bei der Hitze das Unkraut vernichtet. Allerdings brennt die Abflammtechnik alles ab, was unter die Flamme kommt. Sie ist weder präzise genug noch automatisierbar. Mit einem Laserstrahl trifft man dagegen die jungen Unkrautpflanzen „punktgenau“ und schont dabei die umliegenden Pflanzen. Zudem ist das „Laserjäten“ automatisierbar.

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Dr.-Ing. Stefan Kaierle
Abteilungsleiter Werkstoff- und Prozesstechnik
Telefon: +49 511 2788-370
E-Mail: s.kaierle@lzh.de

 

Pulverfügen von Quarzglas

Bei hohen Schweißgeschwindigkeiten robust und hochwertig zu fügen, das ermöglicht das laserunterstützte Lichtbogenschweißen. Bei dem vom Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) entwickelten Verfahren wird ein Lichtbogenschweißprozess (MAG/MIG/WIG) durch einen Laserstrahl mit geringer mittlerer Ausgangsleistung stabilisiert. Mit dem laserbasierten Prozess kann die Schweißgeschwindigkeit um 50 bis 100 % gesteigert werden. Er ist somit im Vergleich zum konventionellen Schweißen sehr kosten- und energieeffizient…
(Video nur in englischer Sprache verfügbar)

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Dr.-Ing. (FH) SFI Jörg Hermsdorf
Gruppenleiter Maschinen und Steuerungen
Abteilung Werkstoff- und Prozesstechnik
Telefon: +49 511 2788-472
E-Mail: j.hermsdorf@lzh.de