Monitoring of Tomorrow: LZH auf der Optatec 2018
09.05.2018

Inspektion einer optischen Komponente. (Foto: LZH)

Charakterisierung von zerstörten Optiken. (Foto: LZH)

Sputterprozess im IBS Beschichtungsverfahren (Foto: LZH)

Wie das Beschichtungs-Monitoring der Zukunft aussehen könnte, zeigt das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) auf der Optatec 2018 vom 15. bis 17. Mai 2018 in Frankfurt am Main in Halle 3, Stand A 58. Die drei Schwerpunkte des LZH sind dieses Jahr: In-situ-Partikeldetektion, spektral hoch-aufgelöstes Online-Monitoring und flexible Messtechnik.

Gerade bei lang laufenden Beschichtungen wird es wichtig, Optiken während des Prozesses auf Defektwachstum und Einschlüsse zu prüfen. Das LZH entwickelt Systeme zur In-situ-Partikeldetektion, mit denen aufwendige Beschichtungen kontrolliert werden können. Diese ermöglichen es, Kontaminationsquellen im Prozess zu identifizieren und zu minimieren oder sogar abzustellen.

Spektral hochaufgelöstes Online-Monitoring und flexible Messtechnik
Komplexe Mehrschichtsysteme mit höchsten spektralen Anforderungen benötigen ein hochaufgelöstes Schichtdicken-Monitoring, um die Spezifikationen erreichen zu können. Das LZH arbeitet an Online-Monitoring-Systemen, die auch zukünftigen Ansprüchen an die Auflösung gerecht werden. Ebenso forscht das LZH an einer flexiblen Messtechnik für Qualitätskontrollen auch für kleine Optiken und Fasern.

Auf der Messe bietet das LZH weiterhin seine Expertise und Beratung im Bereich der Schicht- und Prozessentwicklung an. Diese erstreckt sich unter anderem von Optiken für Weltraumanwendungen, Astronomie, Laseranwendungen bis hin zur Beleuchtungstechnik.

 

Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)

Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen über 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.

Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor. 19 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.