Zukunft: Laser! Der Zukunftstag 2017 am LZH
28.04.2017

Am LZH wird Physik auch mit Gummibärchen erklärt. (Foto: LZH)

68 Schülerinnen und Schüler besuchten das LZH am Zukunftstag 2017. (Foto: LZH)

Mit Lasern kann man Bleche schneiden. Das ist Standard. Aber in Überraschungseier und in den eigenen Fingernagel blicken? Auch das geht! Davon konnten sich etwa 70 Schülerinnen und Schüler beim gestrigen Zukunftstag im Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) überzeugen und erfahren, was mit Licht und Lasern alles möglich ist.

Die CO2-Laserschneidanlage im Versuchsfeld des LZH ist beeindruckend: es zischt und blitzt und schon fallen die Schlüsselanhänger aus dem Blech. Ähnlich schnell wird der Anhänger an der nächsten Station personalisiert. Wen das noch nicht beeindrucken kann, der kann sich seinen Fingernagel von Innen ansehen – ohne Verletzungen natürlich. Staunende Kinderaugen sind garantiert beim Zukunftstag am LZH.

Viele Wege führen ins LZH
Physik, Ingenieurwissenschaften, Technik, Biologie oder Nanotechnologie – so vielfältig wie die Einsatzmöglichkeiten des Lasers, sind auch die Berufsbilder am LZH. Wie der Weg ins LZH aussehen kann und was es heißt dort zu arbeiten und zu forschen, berichteten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des LZH.

Wem der Zukunftstag Lust auf mehr gemacht hat, kann mit einem Schulpraktikum, dem Freiwilligen Wissenschaftlichen Jahr oder dem NiedersachsenTechnikum auch für längere Zeit in die Arbeit am LZH schnuppern.

„Wir geben gerne unsere Begeisterung für die Lasertechnik an den Nachwuchs weiter und freuen uns, wenn der Funke überspringt “, fasst Klaus Ulbrich, Geschäftsführer des LZH, zusammen.

Zu der Pressemitteilung gibt es zwei Bilder.

 

Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)

Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen über 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.

Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor. 17 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.