Dr.-Ing. Oliver Suttmann mit WLT-Preis geehrt
31.08.2017

Prof. Dr.-Ing Michael Schmidt (links), Präsident der Wissenschaftlichen Gesellschaft Lasertechnik e.V. (WLT), überreicht den WLT-Preis an Dr.-Ing. Oliver Suttmann, Abteilungsleiter am LZH. (Foto: LPT, Felix Tenner)

LZH-Abteilungsleiter Dr.-Ing. Oliver Suttmann erhält WLT-Preis. (Foto: LZH)

Dr.-Ing. Oliver Suttmann, Leiter der Abteilung Produktions- und Systemtechnik des Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH), wurde mit dem WLT-Preis der Wissenschaftlichen Gesellschaft Lasertechnik e.V. (WLT) ausgezeichnet. Im Rahmen der Konferenz Lasers in Manufacturing (LiM) 2017 in München überreichte WLT-Präsident Prof. Dr.-Ing. Michael Schmidt die Auszeichnung.

Der WLT-Preis wird jährlich für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der angewandten Laserforschung verliehen. Geehrt wurde Dr.-Ing. Oliver Suttmann für seinen Beitrag in den Bereichen Faserverbund-, Glas- und Mikrobearbeitung.

„Oliver Suttmann hat bereits in seiner Dissertation unter Beweis gestellt, dass er komplexe fertigungstechnische Fragestellungen auf wissenschaftlicher Basis behandeln und lösen kann. Diese Fähigkeit bringt er nun erfolgreich als Leiter einer komplett drittmittelfinanzierten Abteilung ein und treibt so die wissenschaftliche Weiterentwicklung auf dem Gebiet der Lasermaterialbearbeitung voran“, erklärte Prof. Dr.-Ing. Michael Schmidt in seiner Laudatio.

„Der einzelne Mensch wird erst durch ein herausragendes Umfeld zu einem herausragenden Werkzeug. In Hannover ist dieses Umfeld durch seine Institutionen gegeben. Die Vernetzung des LZH mit dem Produktionstechnischen Zentrum Hannover und dem Hannoversche Zentrum für Optische Technologien bietet dafür optimale Bedingungen“, sagte Dr.-Ing. Oliver Suttmann in seiner Dankesrede und fuhr fort: „Gerade auch die Sonderforschungsbereiche 653 Gentelligente Bauteile und 123 Planare optronische Systeme ermöglichen eine weitreichende und produktive Zusammenarbeit.“

Über Dr.-Ing. Oliver Suttmann
Dr.-Ing. Suttmann hat Maschinenbau an der Universität Rostock und der Leibniz Universität Hannover studiert und 2007 mit Diplom-Ingenieur abgeschlossen. 2013 wurde er an der Leibniz Universität Hannover im Fachbereich Maschinenbau (Produktionstechnik) promoviert. Seine Dissertation zum Thema „Laserverfahren zur Strukturierung von metallischen Dünnschicht-Dehnungssensoren" wurde mit dem Schaeffler Innovation Award ausgezeichnet. Seit 2007 ist Dr.-Ing. Suttmann am LZH tätig, seit 2013 als Abteilungsleiter der Abteilung Produktions- und Systemtechnik.

Über den WLT-Preis
Der WLT-Preis wird jährlich für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der angewandten Laserforschung an den wissenschaftlichen Nachwuchs verliehen. Die Wissenschaftliche Gesellschaft Lasertechnik konzentriert sich darauf, die Laserstrahlung als universell einsetzbares "Werkzeug" wissenschaftlich weiterzuentwickeln und für neue interdisziplinäre Einsatzfelder in den optischen Technologien nutzbar zu machen. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.

Zu der Pressemitteilung gibt es zwei Bilder.

 

Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)

Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen über 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.

Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor. 17 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.