LZH – Vorzeigeinstitut für Niedersachsen
16.04.2012
Dr. Gabriele Andretta, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion in Niedersachsen informierte sich bei ihrem Besuch am Laser Zentrum Hannover über die wissenschaftlichen Aktivitäten des Instituts, die Aus- und Weiterbildung sowie den Wissenstransfer der außeruniversitären Forschungseinrichtung in die Wirtschaft.
Die hochschulpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion zeigte sich besonders von dem starken Transfer beeindruckt, den das Institut zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie schafft. Eine zentrale Voraussetzung hierfür ist die intensive Vernetzung des LZH in der wissenschaftlichen Region: Kooperationen mit den drei Universitäten der Niedersächsischen Technischen Hochschule NTH, Beteiligungen an den Exzellenz- und Spitzenclustern Quest, Rebirth und Remedis sowie Partnerschaften mit zahlreichen renommierten Einrichtungen kennzeichnen das Laserinstitut. Beispielhaft wurde Gabriele Andretta das HITec – Hannover Institut für Technologie präsentiert. Hier ist das LZH in das disziplinenübergreifende Forschungsinstitut für Quantentechnologien integriert - ein bedeutendes Forschungsgebiet, das der Wissenschaftsrat aktuell mit einem 30 Mio. € schweren Förderpaket für einen Forschungsbau in Hannover unterstützt.
Die umfassende Vernetzung schafft ein hohes wirtschaftliches Innovationspotential für den Standort Hannover. Mit Einführung modernster Lasertechnik in den Unternehmen trägt das LZH wesentlich zur Kosteneinsparung, Effizienz- und Qualitätserhöhung bei. Insbesondere die Schaffung von über 500 Arbeitsplätzen durch 17 Ausgründungen seit dem Bestehen des Instituts, beeindruckte Frau Andretta. LZH Geschäftsführer Dr. Kracht erklärte der Politikerin, warum Ausgründungen aus dem Institut gute Chancen haben erfolgreich zu sein. Wissenschaftler, die sich für die Selbständigkeit entscheiden, können aus dem Institut „herauswachsen“, indem ermöglicht wird, die Gründungsphase in angemieteten Raum- und Laborkapazitäten zu bestreiten. Wenn die Räumlichkeiten nicht mehr ausreichen, was nach ein bis zwei Jahren der Fall ist, erfolgt die räumliche Abnabelung und Niederlassung - vorzugsweise in der näheren Umgebung. Mehrere Ausgründungen aus dem LZH sind in der benachbarten SIAG beheimatet.
Die SPD-Politikerin und Mitglied im Wissenschaftsausschuss Niedersachsen würdigte darüber hinaus die ausgezeichnete Aus- und Weiterbildungsstruktur am LZH, die sich auf allen Ebenen von Schülerexperimenten über Technikerschulungen bis zur akademischen Ausbildung erstreckt. Zahlreiche Schulungsmaßnahmen und Angebote zur Weiterqualifizierung, bietet das LZH insbesondere über die LZH Laserakademie GmbH an. Seit der Gründung im Jahr 2003 wurden von der Akademie rund 4000 Facharbeiter und Techniker zu qualifizierten Fachkräften in den Bereichen Materialbearbeitung, Sicherheit und Medizin ausgebildet.
Dazu engagiert sich das Laserinstitut in besonderem Maß für den wissenschaftlichen Nachwuchs, nicht zuletzt durch die Beteiligung am Freiwilligen Wissenschaftlichen Jahr (FWJ), einer aktuellen niedersächsischen Initiative. Fünf junge Abiturienten erhalten derzeit die Möglichkeit, die Welt der Wissenschaft am LZH umfassend kennenzulernen. „Dies alles sind wichtige Maßnahmen zur Fachkräftesicherung und zur Begeisterung des Nachwuchs für die MINT-Fächer“, betonte Andretta.
Gabriele Andretta besuchte das LZH auf Einladung von Dr. Volker Schmidt, Hauptgeschäftsführer von NiedersachsenMetall und Vorstandsmitglied des LZH . Gut zweieinhalb Stunden nahm sie sich für ihren Besuch am LZH Zeit und verfolgte mit Begeisterung die Live-Vorführungen zu den verschiedenen Hightech-Themen wie Weltraumlaser, CFK-Laserbearbeitung oder Formgedächtnislegierungen.













![Versuchsvorbereitung im Reinraum [ISO 5] Versuchsvorbereitung im Reinraum [ISO 5]](http://www.lzh.de/sites/default/files/images/s._22_laserentwicklung_04_labor.block.jpg)




































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