Eine neue Ära der Astronomie
20.10.2017

Numerisch-relativistische Simulation zweier einander umkreisender und verschmelzender Neutronensterne. Dargestellt sind die bei der Verschmelzung abgestrahlten Gravitationswellen. (Grafik: T. Dietrich (Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik) und BAM-Kollaboration)

Kurz nach Bekanntgabe des Nobelpreises für die Entdeckung der Gravitationswellen, gab es die nächste Sensation: Die Verschmelzung zweier Neutronensterne konnte nicht nur mit Gravitationswellen detektiert werden, sondern wurde auch durch Folgebeobachtungen im elektromagnetischen Spektrum bestätigt. Die sich ergänzenden Methoden werden das Verständnis extremer astrophysikalischer Ereignisse erheblich verbessern.

Maßgeblich an der Entdeckung beteiligt waren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut, AEI) und der Leibniz Universität Hannover.

Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat zusammen mit dem AEI die Hochleistungslaser im Herzen der LIGO- und Virgo-Instrumente entwickelt, gebaut und installiert.

Ausführliche Informationen auf den Seiten des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik.