Institutsprofil
Licht für Innovation – seit der Gründung 1986 hat sich das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) dem Fortschritt der Lasertechnik verschrieben.
 
Gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr widmet sich das LZH der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Lasertechnik.
 
Forschung, Entwicklung, Beratung, Aus- und Weiterbildung sowie Nachwuchsförderung in den Bereichen Photonik und Lasertechnologie sind die zentralen Aufgaben des LZH mit den Forschungsschwerpunkten:
  • Optische Komponenten und Systeme
  • Optische Produktionstechnologien
  • Biomedizinische Photonik
Die Arbeit in den geförderten Forschungsprojekten ist dabei stets an aktuellen und zukünftigen Anforderungen der Wirtschaft ausgerichtet. Bei den Industrieaufträgen steht der direkte Kundennutzen im Fokus der Arbeiten des LZH.
 
Neben diesen Formen des Technologietransfers übermittelt das LZH Wissen in Form von klugen Köpfen in die Wirtschaft und Forschung und hat sich so ein beachtliches Netzwerk über die verschiedensten Branchen hinweg aufgebaut. Dabei setzt die Nachwuchsförderung des Instituts bereits in der Schule an: Führungen für Schulklassen, Schulpraktika, der Messestand auf der IdeenExpo und der alljährliche Zukunftstag geben Schüler/-Innen frühzeitig einen Einblick in die spannende Arbeitswelt eines Forschungsinstituts. Danach ist der Einstieg am LZH sowohl über eine klassische Berufsausbildung als auch über Studien- und Abschlussarbeiten sowie HiWi-Stellen und Praktika für Studierende möglich. In der beruflichen Erstausbildung kooperiert das LZH mit der örtlichen Berufsschule und vermittelt die Lasertechnologie auf diesem Weg auch den zukünftigen Mitarbeitern von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) in der Region Hannover. 
 
17 erfolgreiche Ausgründungen sind bis heute aus dem Laser Zentrum Hannover e.V. hervorgegangen. Ungefähr 500 Arbeitsplätze sind so entstanden, vor allem in der Region Hannover. Wissenschaftler, die sich für die Selbstständigkeit entscheiden, können aus dem Institut „herauswachsen“, indem sie in der Gründungsphase Raum- und Laborkapazitäten des LZH anmieten können. Wenn die Räumlichkeiten nicht mehr ausreichen, erfolgt die räumliche Abnabelung und Niederlassung – vorzugsweise in der näheren Umgebung. 
 
Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie. Eine zentrale Voraussetzung hierfür ist die intensive regionale Vernetzung des LZH: Kooperationen mit verschiedenen niedersächsischen Universitäten, wie z.B. Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover, Tierärztliche Hochschule Hannover, TU Braunschweig, TU Clausthal und die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.
 
Beteiligungen an den Exzellenz- und Spitzenclustern REBIRTH und Hearing4all, sowie an der QUEST-Leibniz-Forschungsschule. Die Teilnahme an verschiedenen Sonderforschungsbereichen wie z.B. PlanOS sowie Partnerschaften mit zahlreichen renommierten Einrichtungen zeichnen das Laser Zentrum Hannover aus.
 
So fungiert das LZH beispielsweise beim HITec (Hannover Institut für Technologie) als wichtiger Kooperationspartner der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover und ist in das disziplinübergreifende Laboratorium für Nano und Quantenengineering (LNQE) und das Niedersächsische Zentrum für Biomedizintechnik, Implantatforschung und Entwicklung (NIFE) integriert.
 
Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Ingenieuren ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor.