Nachwuchsförderung: Infos für Schüler und Lehrer

 

Niedersächsischer Zukunftstag am LZH

Seit 2009 beteiligt sich das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) am niedersächsischen „Zukunftstag für Mädchen und Jungen“ und vermittelt auf anschauliche Weise jährlich bis zu 70 Schülerinnen und Schülern Eindrücke vom Berufsweg und -leben in Naturwissenschaft und Technik am LZH.

Bei spannenden Experimenten und Vorführungen an Laseranlagen erfahren die jungen Forscherinnen und Forscher mehr über die Vielseitigkeit dieses besonderen Werkzeugs.

Der nächste Zukunftstag findet am 26.04.2018 statt. Wir freuen uns, Mädchen und Jungen von der 5. bis einschließlich 10. Klasse bei uns im LZH begrüßen zu können. Die Voranmeldung zum Zukunftstag 2018 öffnen wir im Oktober 2017.

Weiterführende Links:

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Angebote für Schulen aus der Region

Schulklassen aus der Region Hannover sind herzlich eingeladen, das LZH zu besuchen. Gerne erläutern LZH-Mitarbeiter Schülern und Lehrern in einem Vortrag und bei einer Führung durch unser Haus, wie ein Laser funktioniert, welches Potential die Optischen Technologien besitzen und welche Berufschancen diese Zukunftstechnologien den Schülern bieten.

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Infos für Schüler (ab 16 Jahren)

 

Schulpraktikum am LZH
Im Rahmen eines Schulpraktikums bietet das LZH interessierten Schülerinnen und Schüler schon frühzeitig die Möglichkeit einen Blick in die Arbeitswelt an einem Laserforschungsinstitut zu werfen und erste praktische Erfahrungen im Bereich der Lasertechnik zu sammeln.

  • Praktikumsdauer: i.d.R. zwei Wochen
  • Mindestalter der Praktikant/-innen: 16 Jahre
  • Praktikumsziele:
    - Einblicke in das Tagesgeschäft unserer Wissenschaftler/-innen gewinnen
    - Informationen über diverse Berufsbilder erhalten
  • Im begrenzten Umfang sind auch freiwillige Praktika in den Schulferien möglich
  • Aufgrund der begrenzten Anzahl an Praktikumsplätzen wird um eine frühestmögliche Bewerbung gebeten
  • Das Praktikum ist unentgeltlich

Bei Interesse senden Sie uns bitte Ihre vollständigen und aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen zu – bevorzugt per E-Mail. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir eingesandte Bewerbungsunterlagen aus organisatorischen Gründen nicht zurücksenden können.
Bei Fragen rund um Praktika am LZH, wenden Sie sich an Michael Botts (siehe: Kontakt).

Ausbildungsberufe
Rund um die Optischen Technologien gibt es viele spannende Ausbildungsberufe in Industrie und Handwerk. Vom klassischen Augenoptiker über Film- und Fotolaboranten bis hin zum Mikrotechnologen - die Broschüre "Lehrberufe in den Optischen Technologien" vom baden-württembergischen Kompetenznetz PhotonicsBW bietet umfassende Informationen über die verschiedenen Ausbildungsberufe und beinhaltet zudem Tipps für Bewerbungsunterlagen. Die Broschüre steht hier zum Download bereit.

Ausbildungsmöglichkeiten am LZH
Folgende Berufe werden derzeit am LZH ausgebildet:

  • Bürokaufmann/-frau
  • Kaufmann/-frau für Büromanagement
  • Fachinformatiker/-in Systemintegration
  • Feinwerkmechaniker/-in

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Studienangebote
Wer das Abitur anstrebt oder bereits in der Tasche hat und ein FH- oder Universitätsstudium anvisiert, kann mittlerweile aus einer Vielzahl an Studiengängen wählen. Neben dem Physik- oder Maschinenbaustudium beinhalten auch viele informations- oder medizintechnische Studiengänge Inhalte aus den Optischen Technologien. Der Studienkompass des niedersächsischen Kompetenznetzes PhotonicNet gibt einen Überblick über die relevanten Studiengänge im Raum Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Bremen und Hamburg.

Für Absolventinnen und Absolventen, die sich noch nicht für einen Studiengang entschließen konnten, bieten sich Praktika im Rahmen des Niedersachsen Technikums oder des Freiwilligen Wissenschaftlichen Jahrs zur Orientierung an:

Freiwilliges Wissenschaftliches Jahr (FWJ)
Das niedersächsische FWJ ist ein bundesweit einmaliges Angebot für Abiturientinnen und Abiturienten in den MINT-Bereich reinzuschnuppern. Sechs bis zwölf Monate lang begleiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des FWJ am LZH ein Forschungsprojekt und sind quasi „Wissenschaftler auf Probe“. Während ihrer Zeit am LZH lernen sie physikalische und ingenieurwissenschaftliche Berufsfelder kennen und profitieren vom engen Kontakt zu den Wissenschaftlern des Instituts.
Die Bewerbung wird zentral über die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) koordiniert. Weitere Infos finden Sie hier.

Niedersachsen Technikum
Das Niedersachsen Technikum bietet jungen Frauen die Möglichkeit, Studium und Berufsalltag in den MINT-Fächern intensiv auszuprobieren. Mit seiner Teilnahme an dem Programm richtet sich auch das LZH gezielt an Abiturientinnen mit Interesse an naturwissenschaftlichen und technischen Berufen. Das sechsmonatige, vergütete Praktikum gewährt alltagsnahe Einblicke in die Berufswelt des LZH, kombiniert mit einem Schnupperstudium an der Leibniz Universität Hannover oder der Hochschule Hannover.
Die Bewerbung für das Niedersachsen-Technikum wird an der Hochschule eingereicht, bei der Sie das Schnupperstudium neben dem Praktikum absolvieren möchten. Weitere Infos finden Sie hier.

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Wie funktioniert ein Laser?

"LASER" ist die Abkürzung des englischen Begriffs "Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation". Auf Deutsch bedeutet das "Lichtverstärkung durch stimulierte Emission von Strahlung". 

Ein Laser besteht aus drei Bauteilen:

  • dem Lasermedium
  • einer Energiequelle
  • und mehreren Spiegeln, die das Licht hin und her reflektieren

Die Abbildung oben zeigt, wie ein Laser funktioniert:

  • (1) Zunächst wird dem Lasermedium Energie, z. B. ein Lichtstrahl in einer bestimmten Farbe, zugeführt. In der Lasertechnik nennt man das "pumpen".
  • (2) Je nachdem, woraus das Lasermedium besteht, kann es z.B. Licht einer bestimmten Farbe verstärken. So gelangt ein Teil des Lichts vom Lasermedium zu den Resonatorspiegeln.
  • (3) Die Spiegel senden wiederum einen Teil des Lichts zurück in das Lasermedium.
  • (4) Dieser Vorgang wiederholt sich ständig. Dabei wird der Lichtstrahl aus der Energiequelle immer weiter verstärkt und vervielfältigt. Das ist die sogenannte "stimulierte Emission von Strahlung", die oben in der Begriffsklärung erwähnt wurde. Auf diese Weise entsteht ein Lichtstrahl einer bestimmten Farbe.
  • (5) Einer der Spiegel lässt das Licht teilweise hindurch. Hinter diesem Spiegel tritt der eigentliche Laserstrahl aus.

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Materialien für Schüler

Schon für Schüler bis 13 Jahre ist das Thema Licht hochspannend, schließlich ist es ein Phänomen, das jedem Menschen tagtäglich in vielen Facetten begegnet. Zudem kann man mit Licht wunderbar experimentieren und faszinieren, ohne zugleich die Grundlagen der Optik im Detail erklären zu müssen.

In der "Lichtwerkstatt für die Grundschule" stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) kostenlos Experimentehefte, Abenteuergeschichten, Videoclips und sogar ein Forscherlied zum Download oder auch in gedruckter Form zur Verfügung. Mehr Informationen unter www.photonikforschung.de/innovationsunterstuetzung/bildung1/lukasforscherland0/.

Wer herausfinden möchte, ob er oder sie "bereit ist für das Licht", kann auf www.greif-nach-den-sternen.de in einem kurzen Test herausfinden, wie es um das eigene "optische Ich" bestellt ist. 

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Kontakt

Laser Zentrum Hannover e.V.
Michael Botts
Hollerithallee 8
30419 Hannover
Tel.: 0511 2788-151
Fax: 0511 2788-100
E-Mail: m.botts@lzh.de

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