Nachhaltigkeit mit Fokus – Produktionskreisläufe mit dem Laser

Das LZH auf der Hannover Messe 2014: Gemeinschaftsstand des Landes Niedersachsens in Halle 2, Stand A08

Material und Energie in der Herstellung und bei der Bearbeitung sparen oder komplexe Bauteile individuell reparieren und Verbundwerkstoffe recyceln – das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) zeigt vom 7. bis zum 14. April auf der Hannover Messe unter dem Leitthema „Nachhaltigkeit mit Fokus“, wie sich Produktionskreisläufe mit Lasertechnologien ressourcenschonender gestalten lassen.

Herstellen: Fertigung aus dem Nichts

Individuelle Bauteile lassen sich mittels Laser Additiver Fertigung (LAM) in nur einem Schritt herstellen und dabei übergebliebenes Material kann in den meisten Fällen in neuen Fertigungsdurchgängen eingesetzt werden. Besonders interessant ist dabei die Fertigung aus Sonderwerkstoffen. Bioresorbierbare Magnesium-Implantate und Mikroaktoren aus Formgedächtnislegierungen ermöglichen beispielsweise neue Heilungsansätze im biomedizinischen Bereich. Im Werkzeug- und Sondermaschinenbau können durch die LAM Bauteile mit einer Auflösung im einstelligen Mikrometer-Bereich hergestellt werden. Sehen Sie sich vor Ort an, wie eine LAM-Anlage funktioniert, welche Materialien eingesetzt werden können, und wofür die fertigen Bauteile genutzt werden.

Bearbeiten: Zeit, Arbeitsschritte und Rohstoffe sparen

Im Bereich Metallbearbeitung zeigt das LZH, wie das Hybridschweißen ermöglicht, sehr dicke Metallbauteile, etwa für den Pipelinebau, präziser und schneller zu bearbeiten. Durch die hybride Variante des Auftragschweißens können Werkzeuge effizienter beschichtet werden und so vor Verschleiß geschützt werden. Laserbasierte Verfahren sparen daher Arbeitsschritte und Werkstoffe.

Selbst Faserverbundwerkstoffe lassen sich mit dem Laser präzise bearbeiten. Das LZH forscht zurzeit am automatisierten Zuschneiden dieser Leichtbauwerkstoffe, damit diese möglichst bald in Großserie für den Automobil- und Flugzeugbau der Zukunft zum Einsatz kommen.

Reparieren & Recyceln: Lebenszeiten von Leichtbaustoffen verlängern

Schäden an Windkraftanlagen und Flugzeugflügeln lassen sich mit Hilfe des Lasers punktuell abtragen und ausbessern, anstatt ganze Flügel austauschen zu müssen. Sehen Sie sich an einem CFK-Flugzeugvorflügel an, wie die Technik Reparaturzeiten verkürzen und Material sparen kann. Ebenso können Sie sich vor Ort erläutern lassen, wie sich CFK-Verschnitt zu langfaserverstärkten Bauteilen recyceln lässt.

Besuchen das LZH auf dem Gemeinschaftsstand des Landes Niedersachsen, Halle 2, Stand A08!

Möchten Sie einen Gesprächstermin mit einem unserer Fachleute vereinbaren?

Mehr Informationen zur Hannover Messe.

Kontakt
Dipl.-Biol. Patricia Fischer
Tel.: 0511 2788-156
Fax: 0511 2788-100
E-Mail: messe@lzh.de