Technologien für Nicht-Metalle
Arbeitsschwerpunkte
- Rohr- und Flachglasbearbeitung
- Laserprozesse für die Produktion von Photovoltaikzellen und -modulen
- Kunststoffbearbeitung mit dem Fokus auf Verbundwerkstoffe
Die Abteilung Technologien für Nicht-Metalle entwickelt laserbasierte Lösungen für industrielle Themenfelder mit Schwerpunkten jenseits der „klassischen“ Metallbearbeitung.
In der 2010 neu eingerichteten Abteilung wird von Grundlagenprojekten bis zur Erstellung von Funktionsmustern an spezifischen Aufgabenstellungen der industriellen Fertigung geforscht. Partner aus dem industriellen wie auch wissenschaftlichen Umfeld werden beraten und erhalten Unterstützung in der Prozess- und Systementwicklung bis hin zu einer Prototypenfertigung. Dabei stehen technologieübergreifende Lösungen für den Einsatz in der Produktion im Fokus.
Im Rahmen der Forschungsschwerpunkte wird der Laser als Werkzeug zum Strukturieren, Trennen, Formen sowie für Verbindungstechniken bestmöglich an die Erfordernisse der verschiedenen Einsatzgebiete von Nicht-Metallen angepasst und als Laserprozess in eine komplexe Produktion eingebettet. So entstehen branchenspezifische Lösungen z. B. für die Rohrglasindustrie, die Solarindustrie sowie für die Bereiche Automotive und Luftfahrt.
Die entwickelten Konzepte stellen in der Regel Schlüsseltechnologien für den Anwender dar und ermöglichen sowohl Qualitäts- als auch Produktivitätssteigerungen. Beispielhafte Zielsetzungen sind Glas-Metall/Glas-Glasverbindungen für die Herstellung von Solarkollektoren, die Fertigung neuer Zellstrukturen in der Photovoltaik basierend auf einer schädigungsarmen Laserbearbeitung oder die automatisierte Reparatur von Kompositmaterialien. Präzisionsbearbeitung im Mikrometerbereich, aber auch hochproduktive Durchsatzoptimierung von großen Flächen stehen exemplarisch für die Bandbreite der Aufgabenstellungen.
Mit Schaffung der neuen Abteilung wird eine zielgruppenorientierte Bündelung von Kompetenzen am LZH erreicht. Die intensivere Vernetzung der Arbeitsgebiete soll verstärkt branchenspezifische Impulse aus der Lasertechnologie ermöglichen. Neben den Forschungsaktivitäten wird der Anwenderkreis in Informationsveranstaltungen aktiv angeregt, wie zum Beispiel mit dem im April 2010 durchgeführten Workshop „Laserbearbeitung von Glaswerkstoffen“.







































